Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
396
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Geschichte der Kunst.

Schabezeug (suixilis) hatten / köiite es scheinen, da?viele derselben in Bädern aufzustellen gemachetworden.

§. 33. Die vornehmste Absicht dieser Abhand-lung ist jedoch nicht die Form der gedachten Gefäße/noch die Bestimmung ihres' Gebrauchs/ sondern dieGemälde oder Zeichmingen/ die auf denselben ausge-führet sind/ und wovon die mehreren vermöge ihrerEigenschaften griechischen Meistern dürfen zugeschrie-ben werden/ folglich ein würdiger Vorwurf der Be-trachtung und Nachahmung für unsere Künstler seintonnen. Da wir nun oft an Zeichnungen deutlicherals an ausgeführeten Gemälden den Geist der Künst-ler/ ihre Gedanken / nebst der Art/ dieselben zu ent-werfen/ wie auch die Fertigkeit wahrnehmen/ mitwelcher die Hand ihrem Verstände zu folgen und zu

verursachen solle». Auch hält er es nicht für wahrschein-lich, daß inan solch? Gesäße in den geräumigern Siilcn,welche die Alten allerdings auch hatte»/ oder in Atrienund im Porticus ausgestellt/^uud der Gefahr, zerbrochenzu werden / Preis gegeben habe. Oben aus die Ge-bäude und besonders aus Landhäuser pflegte man Gefäßezu sezen <l' IZi'colano, t. I t2V. 5s). 52'

55. ^>I«nt5auc. Oisr. Ilal. iZo. ZioNgri, picturDi»ni>^. kum. t->I>. io.), welche jedoch/ im

Falle sie von gebrantcr Erde verfertigt wäre»/ weder vo»feiner Arbeit noch bemalt gewesen sein werden. Hinge,gen läßt sich solches von den Gesäßen vermuthe»/ welchenicht eigentlich zum Zierate/ soudern als Symbole derWettkämpse im Ringen auf das Dach eines Tempels inAthen gestellt wäre»/ wie aus einem vom Scholiasten desPindarus/ tlVeni. X. v. 64.) erhaltene»/ uud vonBeutle» (iV. 122. Z66.) angeführten Fragmente desKallimachus hervorzugehen scheint:

Amoretti.