Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
392
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3?2 Geschichte der Kunst.

durch die allgemeine Erinnerung über die Gefäße inGräbern. Daß vie Todten mit den Füßen gegenden Eingang des Grabes' beigesezet worden/ ist auchsonst bekant/^) aber es muß eine besondere Gewohn-heit der Einwohner dortiges Landes gewesen fein/den Todten in kein Behältniß/ sondern auf diebloße Erde zn legen/ da dieses ohne große Kostenin einem vierekichten länglichen Kasten/ deren sich vie-le mit ihren Körpern finden/ geschehen koiite. Wasdie nahe an dem Haupte des GeripeS in Form ei-nes Fächers ausgebreiteten Eisen betrift/ so scheinendieselben einen wirklichen Fächer vorgestellet zu ha-ben/ und zu deuten auf die Gewohnheit/ dem Ver-storbenen mit einem Fächer die Fliegen von dem Ge-sichte wegzutreiben. 2) Die Schale oder der Krater,und die Reibe nebst den Eiern sind als Zeichen derSpeise und des Tranks anzusehen / die man derSeele des Verstorbenen zurükgelassen/ da wir wis-sen/ daß unter den lezten Zurnfungen an die Tod-ten anch diejenige war/ wodurch sie erinnert wur-den / auf das Wohlsein der nachgebliebenen Ver-wandten zu trinken. Unter andern liefet man aufeiner runden Begräbnißurne in der Villa Maltei:^äüvkAi-i. IV, «0ÜIS, MLDS, Die ausgehängetenGefäße können nicht mehr/ als diejenigen/ die ne-ben dem Geripe standen/ für Afchcutöpfe angese-hen werden/ theils weil dort/ wie man siehet/ ent-weder überhaupt nicht der Gebrauch war, die Tod-ten zu verbrenne»/ oder weil es dem Herrn diesesGrabes nicht gefällig war/ theils auch/ weil hier

2) 16. IdI<I.

n. zz. s>, 14S. — Jzo im Museo Pi» - Element!'

no. Fca.