Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
391
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A Blich/4 Kap. 391

vermittelst des Nagels/ um welchen sich dieselbenherum bewegen können / eingeschlagen waren. Ineben dieser Gegend und am Haupte standen zweenzerfressene hohe eiserne Leuchter. In einiger Höheaber über dem Haupte hingen einige Gefäße an ein-geschlagenen Nägeln von Erzt/ eines stand nebenden Leuchter»/ und ein paar andere waren zur rech-ten Seite des Geripes neben den Füßen gesezet.Zur linken Seite neben dem Haupte lagen zweeneiserne Degen nebst einem colc> vionrio von Erzt/welches eine tieft/ »ach Art eines Siebes durchlö-cherte Schale mit einem Stiele ist/ die in eine an-dere undurchlöcherte Schale genau einpasset/ unddienete/ wie bekant ist/ den Wein durchzuseigen.Den da derselbe in den großen »loliis von gebranterErde länger als in Tonnen von hölzernen Stäbenaufbehalten werden konte/ und folglich diker warals der unsrige Wei»/ welcher insgemein bald nachder Weinlese getrunken wird: so schien ein solcherWein das Durchseigen zu erfordern. An eben die^ser Seite zu den Füßen stand eine runde Schalevon Erzt/ in welcher ein «mpulum lag/ das ist- einrundes Schälchen an einem laugen Stiele/ der sichoben wie ein Haken krümmer/ und wurde gebrau-chet/ theils Wein aus den ciolüs zu langen/ umdenselben zu versuchen/ theils aber bei Opfern denWein zur Libation in die Schale zu gießen. Ne-ben jener Schale lagen zwei Eier und eine Reibe;wie zum Käfereiben.

§. 29. Ich kan nicht umhin / über diese Entde-kung einige Anmerkungen beizufügen/ ohngeachtetmich dieselben von meinem Zweke etwas abführen /zu welchem ich aber hernach wiederum zurükkehre

1) Venuti, saxrn ! coll «Icgll .int. Laßgl l)!

«lissert, Lort. t> l. <1i55ert. 7.