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tz. 27. Was also zuerst den Gebrauch dieserGefäße betrift/ so finden sich unter denselben aller-hand Arten und Formen/ von den kleinsten an/ diezum Spielzeuge der Kinder müßen gedienet haben,bis auf Gefäße von drei bis vier und fünf Palmenhoch; die mancherlei Form der größeren zeiget sichin Bücher»/ wo dieselben in Kupfer gestochen sind;der Gebrauch derselben war verschieden. Bei Opfern/und sonderlich der Vesta/2) blieben irdene Ge-säße beibehalten; einige dieneten zur Bewahrungder Asche der Todte»/ wie den die mehresten in ver-schütteten Grabmälern/ in Gräber»/ sonderlich beider Stadt Nola/ nicht weit von Neapel/ gefundenworden. Von verschiedenen solcher Gefäße/ die sichbei dem Schloßhauptmanne zu Caserta befinde»/ ver-sichert man/ daß dieselbe in einem gemeinen Steineeingeschlossen gefunden worden/ und auf gleicheWeise cingefütlert soll ein Gefäß/ welches ich inmeinen Denkmalen bekant gemachet habe / entdec-ket worden sein. 2) Das Gesäß selbst in eben der
t) HancarVille glaubt hingegen, die kleinen Gefäßewären nicht blos Spielzeug gewesen, sondern in denLararien oder Hanseapellen der Alten heilige Geräth-schasren, wie die grossen in den öffentlichen Tempeln.Vermuthlich war eine Fabrik solcher kleinen Gesäße ehe-mals zwischen Soriente und Massa, indem daselbst vornicht langer Zeit eine ungemein große Anzahl ausgegra-ben worden; alle einander ähnlich in der Form und vonnatürlicher Farbe des Thons. Fea.
Z) s Numero 146. — In einem Saale der Studii zuNeapel befindet sich die sogenante Vase des Vivengio,welche das Ungluk der Familie des Priamusvorstellt, von einer ausserordentlichen Schönheit der Form,Verzierung und Malerei, und diese ist in einem ander»irdenen Gefäße von gröberm Thon eingeschlossen gesundenworden.)