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Geschichte der Kunst.
von Gefäßen zu Ende desjenigen/ was ich annochvon diesen Werken beizubringen habe, hätte gesezetwerden sollen/ und daß zuvor der Gebrauch/ denman vor Alters von diesen Gefäßen geinachet/ nichtweniger als die Zeichnung und Malerei derselben zuberühren gewesen wäre/ weil diese Anzeige mehr/als jene historische Nachricht/ das Wesen solcherWerke betrift. Die Ursache aber / die mich veran-lasset hat/ das eine dem andern vorzuseze»/ warder Beweis, den gedachte Samlnngen / die in Län-dern von Griechen bewohnet geinachet sind, gebenkönne»/ zur Widerlegung der irrigen Meinung,daß sölche Gefäße von hetrnrischen Künstlern gema-chet worden. Ich habe also eigentlich dadurch dieBenennung derselben richtig zu machen gesnchet/als welches in allen Dingen/ wovon man handelt/das Erste sein muß.
in Millins pi.'Intui'cz >Zo VZSSZ ant'iPles sind Verschie-dene schöne Gefäße aus derselben abgebildet.
Deutschland kan sich keines großen Reichrums an be-malten antiken Gefäßen rühmen. Die einzige beträcht-liche Samlung, die wir aber auch nur aus nnbestimtenNachrichten kennen, ist die des Graven Lamberg inWien, die er zusammenbrachte, als er in den achtzigerJahren des vorigen Säculums österreichischer Gesandterin Neapel war. Beim Mnseo der Antiken zu Dres-den befinden sich einige solcher bemalten Gesäße, midunter diesen Z bis 4 mit merkwürdigen Darstellungen;einige werden auch in der herzoglichen Bibliothek zuWeimar ausbewahrt, welche die verstorbene Frau Her-zogin Amalia aus Italien gebracht. Doch ist unterdiesen nur eines von besonderer Merkwürdigkeit, desseüGemälde den Naub derKassand r a vorstellt. M e»e r.
lZwei Samlungen der Art sind hier noch der Ansüh-rung werth, die von Sir John Coghill, wovonJames Millingen Viele herausgegeben; und die desHerzogs Blaeas, welche von Gherardo de' Rossibeschrieben und erklärt worden.)