Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
387
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3 Buch/ 4 Kap. Z8?

5. 2b. Ich begreife wohl, daß das gegebeneVerzeichniß gegenwärtiger berühmter Samlungen

ging aber durch Schisbruch zum Theil verloren. DerÜberrest wurde zu London für 4500 Guincen an HerrnHove verkauft, welcher iezo über 1500 solcher Gesäßebesizen soll.

Sonst war in England noch eine beträchtliche Samlungbemalter Gesäße, nämlich die des Lord Cawdor, dieaber seit l 800 nicht mehr besteht, indem sie damals verstei-gert worden und also einzeln theils die genante hopesche,theils andere Samlungen wird bereichert haben.

I» Neapel besaßen mehrere Liebhaber in kleinen Mu<seeu solche Gesäße, bald in größerer, bald in geringererAnzahl. Einige blieben vielleicht unberrükt; andere ha-ben die Besizer gewechselt; »och andere sind in die zweitehamiltonische Samlung übergegangen. Es wäre alsoüberflüssig, weiter davou zu rede», und wir gedenken nurzweier größerer Samlungen, die vermuthlich noch beste-hen werden: die eine ist die königliche, sowohl anZahl als Größe der Gesäße sehr beträchtlich; sie warsonst bei der Galerie zu Capo di Monte in einem eige-nen Zimmer ausgestellt; die andere gehört der FamilieVivengio zu Nola und mag ungefähr Z00 gute Stükebetragen, welche sämtlich um gedachte Stadt gesundenworden.

Zu Bologna bestzt das Museum des Instituts eineAnzahl bemalter Gesäße, worunter verschiedene guteStüke sind.

In Frankreich sollen, nach Millins Bericht, indem seiner Aufsicht anvertrauten Nuseo «Ics So

ganz vortrefliche Gesäße sein, und eine eben so großeZahl in der Porcellannianufactur Von Sevre. Umstand«lichern Bericht gibt ebenderselbe Altertumsforscher am er-wähnte» Orte von einer mehr als 500 Gefäße enthaltendenSamlung des Mr. de Parois; auch hat er mehreremerkwürdige Stüke aus derselben abbilde» lassen und er>klärt. (Hlonuiueus snti>z. ine6.) Einer vermuthlich sehr an-sehnliche» Samlung, welche die Kaiserin Josevhinet« Malmaison angelegt, geschieht öfter Erwähnung, und