Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
386
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386 Geschichte der Kunst.

welcher zugleich ein schönes Münzkabinet besizet/ undich führe aus' dessen Museo in der Folge zwo uraltegoldene Schalen an. Eines der schönsten Gefäßebefindet sich in der Kanzlei der Kathedralkirche die-ser Stadt/ und ist an fünf römische Palmen hoch/dessen Figuren/ wie gewöhnlich/ gelb auf einemschwarzen Grunde sind/ und der Styl der Zeichnungist/ wie mir versichert wird / in dem Begriffe/ denwir von der höchsten Zeit der Kunst haben.

§. 25. An dem zweiten Orte habe» die Vene-dictiner in ihrem Museo über zweihundert dieser Ge-säße/ und eine nicht weniger beträchtliche Samlungbesizet ein würdiger Man und Liebhaber der Künste,der Prinz Biseari/ und hier sowohl als dort sindalle mögliche Formen solcher Gesäße sowohl/ alsseltene Begebenheiten der Heldengeschichte auf den-selben gemalet zu sehend)

t) v V. < K. 9 §.)

2) Da der Autor Von alle» beträchtlichen Samlungenbemalter Gefäße, welche zu seiner Zeit vorhanden undihm bekant waren, Meldung gethan: so geziemt cSsich, daß wir hier noch eine kurze Anzeige der uns wkanten Samlungen beisügen, welche theils damals schonbestanden und seiner Aufmerksamkeit entgangen, theilsauch später erst angelegt worden sind.

Vorläufig wird die Erinnerung nicht überflüssig sein,daß die Von Winckelman erwähnte, durch d'Hawcarville bekaüt gemachte hamilto Nische Samlungim Jahre j?72 vom Besizer, gegen die Summe vonS000 Pfund Sterling, an das britische Museum abgelwten worden.

Nachher brachte Hamilton in Neapel aups neue ci>ne noch ansehnlichere Anzahl bemalter Gesäße zusammen,welche unter W. Tischbeins Leitung gezeichnet un!vom Ritter Jtalinsky mit Erklärungen Versehen, ebwsalis in vier Foliobänden an das Licht getreten. Auch dies!Samlung sollte t7SS nach England gebracht werde»,