38o Geschichte der Kunst.
rig von ander» gelesen worden: xr?^-
-k"L; und Gori/ wider dessen Svstema diese Schriftist/ erkläret dieselbe mir Kekheit für einen Betrug,ohne das Gefäß selbst gesehen zu haben.
§. 15. Den BeweiS/ welcher aus dieser Schriftsowohl als aus dem Styl der Zeichnung/ selbstauch auf anderen Gefäßen ohne Schrift/ folget/ die-selben griechischen Künstlern zuzuschreiben/ bestä-tigen/ wie ich bereits erwähnet habe/ die in Sici-lien gefundenen Gefäße gleicher Art und Arbeit/deren Samlungen ich anzeigen werde/ weil ich vor-her Nachricht ertheilet habe von denjenigen/ dietheils im Königreiche Neapel gemachet worden/ theilssich noch izo zu Neapel selbst befinden.
Z. 16. Die erste und älteste Samlung/ welche
j) Gori (Oilosa <IcII' all»!,, etrusc. p. 21Z) und Gu-arnaeei (t. 2. 1.7.) c. >. x. Zo5.) haben vielleicht voneinem andern Gesäße gebrochen, weil die von ihimibeigebrachte Inschrift anders ist: LNoiLI.
Fea.
Das von Winckelman erwähnte Gesäß, damals inder vatikanischen Bibliothek befindlich, ist gegenwärtignicht mehr das einzige bekante, worauf man den Na>wen des Malers liest. Ein zweites befindet sich in dergroßen Samlung bemalter Gesäße des Herrn Hope, denKamvs des Theseus gegen den Minotaurusvorstellend, mit der Inschrift: kll0Il-2Ltt.
Ein drittes, in den Ruinen der alten Stadt Pästum ent>dektes, wird bei der Poreellansabrik in Neavel ausbe-wahrt. Herkules und die Hesveriden sind ausdemselben gemalt, und neben andern, die Fignren be-nennenden Inschriften, steht auch ä 221 x. ^rl> ^ » 5.Die Bekaiitniachnng dieser beiden merkwürdigen Denk«male dankt man Herrn Millin in Paris, der von demGesäße des Herrn Hope slVIiznuuKN'i ineli. t. 2.
xl. 2. Z. 4. p. >5 — 42.), und von jenen in Reavellur<!Z lies V-XV5 aujiizuos, pl. 3. p. 4— I c>.) Abbildungenund Erklärungen mitgetheilt hat. Meyer.