3 Buch/ 4 Kap.
37V
neuem Meldung thun. Da sich nun bisher keineinziges dieser Werke mit hetrurifcher Schrift ent-deket/ so wird folglich die unkentlich gewordeneSchrift auf zwei schönen Gefäßen der Samlung desHerrn Mengs zu Rom nicht betrurifch/ son-dern griechisch sein; das eine von denselben habeich in meinen altenDen km alen herausgegeben.Man siehet in der vatikanischen Bibliothek auf einemGefäße/ welches ich ebenfalls herausgegeben und er-kläret habe/2) sogar den Namen des Malers fol-gender Gestalt gezeichnet: Al-fimos hat es gemalet. Diese Inschrift ist ir-
Mumcro tSS.Z
Hier ist anzumerken, daß an einem schönen, vonDem pst er (üti-ur. rcgal, tab. 62 — 6Z>) und auch vonPasseri (?icl. ütrusc. t. I. ti>I), ÜL — Lg., bekaiit ge-machten Gesäße, in der gvoßhcroglichen Samlung zu Flo-renz, später, da es einmal abgewaschen wurde, fünfgriechische Inschriften zum Vorschein gekommen sind. Fea.
Von diesen Inschriften oder Vielmehr Überschrifteneiniger am obern Theil des Gefäßes rund umher gemal-ten Figuren hat Visconti civius. l. 2, s>.62. not. Ii.) eine gelehrte Auslegung gegeben, auch dieAbbildung des Gefäßes selbst und seiner Gemälde in einerHülsstasel beigebracht. Wir müßen hier noch erinnern,daß zur Zeit, als man »och fest an die hetrurifche Ab-kunft der bemalren Gesäße glaubte, sie nur fluchtigscheinen betrachtet worden zu sein. Seitdem sie aber alsKunstwerke in größere Achtung gekommen, eine Mengeneu entdekt und überhaupt mehr Interesse sür Denkma-le dieser Art erwacht ist, sind auch der Gefäße mit grie-chischen Inschriften so viele bekant geworden, daß siekanm mehr zu den antiquarischen Seltenheiten gehören.Ja es möchte wohl schwerlich eine beträchtliche Samlungsolcher Gefäße geben, die nicht eines oder mehrcre mitgriechischer Inschrift aufweifen köiite. Me >1 e r.
2) ^Denkmale, Numero