Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
376
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s?6 Geschichte der Kunst.

da nicht zu läugnen ist, daß die mehresten der vonjenen Gelehrten bekant gemacheten Gefäße in demKönigreiche Neapel gefunden worden: ist man zumBehuf des vermeincten Vaterlandes derselben bisin die älteste Geschichte zurükgegangen/ und in dieZeiten/ in welchen sich die Hetrurier durch ganz Ita-lien ausgebreitet hatten / ohne zu überlege»/ daß dieZeichnung der mehresten dieser Gemälde auf weitspätere Zeiten / lind auf diejenigen deuten, wo dieKunst entweder ihre Vollkommenheit erreichet hatte/oder sich derselben zn nähern ansing/ je nachdemdiese Gefäße mehr oder weniger alt sind. Ein nichtgeringer Grund zu Behauptung der gemeinen Mei-nung für die Hetrurier würde die Anzeige solcherGefäße gewesen sein/ die wirklich in Toseana aus-gegraben worden; dieser aber hat niemand Erwäh-nung gethan.

§. ti. Ich will zugeben/ daß einige wenigeGefäße von dieser Art/ die in der großherzoglichen >Galerie gezeiget werde»/ in Toscana gefunden wor-den/ welches jedoch nicht zu erweisen ist; ich weißauch / daß man bei den hetrurischen Gräbern in daGegend von Corneto kleine Scherben geinacheter Ge-schirre von gebrauter Erde entdeket habe; linläug-bar hingegen ist/ daß alle große Samlungen/ diesich in Italien finden/ wie nicht weniger diejenigenStüke / die jenseit der Alpen verführet worden/ imKönigreiche Neapel / und mel:rentheils bei Nola undaus den alten Gräbern dieser Stadt hervorgezogenworden sind. Diese zuverläßige Gewißheit aber be-stimmet noch nicht alleS/ was zur Kentniß und Be<

auch noch eine von diesen verschiedene Art griechisck«

sicilianischcr Gesäße mit Malerei zuzugeben. (OK-

serl. 5. vol. I. üaggi <Ii tliss. dell'

Meyer nach Fea.