Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
374
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Geschichte der Kunst.

derntheilS die Ähnlichkeit mancher Bilder auf jenenGefäßen mit denen/ die auf hetrurischen Opferscha-len von Erzt eingegraben sind. Es werden hier vor-nehmlich die Figuren der Faune mit Pferdc-schwänzen angefüiiret/ da diese an griechischenFaunen und Satyrn kurz/ und wie die Schwän-ze der Ziegen/ gestaltet sind. Man hätte sich auchauf unbekante Arten Vögel berufen können / die aufeinigen Gefäßen gemalet stehen/ weil Pliniussaget / daß in den Wahrsagerbüchern der HetrurierVögel vorgestellet worden/ die diesem Seribente»ganz und gar unbekant waren. Hier muß ich jedocherinnern, daß sich auch ein unbekanter großer Vogelfindet auf einem Gefäße mit der allerältesten grie-chischen Schrift bezeichnet , in dem Museo des grofi-britanischen Ministers Herrn Hamiltons zu Nea-pel/ welches eine Jagd vorstellet/ und mehrmals!von mir wird angeführet werden. ES ist dieft. !

I. 14. ep!gr. gg. Pl i »! u s tl. c>) lobt auch die aus Tl»verfertigte» Gesäße der Stadt Adria oder Hadri>>(Atri) als sehr dauerhast; welche Stadt vermuthlichdaher ei» solches Gesäß als Zeicheu aus ihren Münzmführt. Ich muß jedoch bemerke»/ daß es in den älrestr»Zeiten zwei Städte dieses Namens gegeben. Eine,und ;war dieältere, lag im Lande der Aenete r; di! /andere, eine Colonie von jener, im viee n ischen iGebiet, dem heutige» Zibbruzzo, Diese beiden Statt!!hatten einst die Hetrurier inne, Guarnacci (0!z>>w>. t. 2. >. 6 c. 4. p. Ig?.) glaubt, daß die nngesühpten Münzen der ältern Stadt angehören. Ich wage i-nicht zu bestimmen, in welcher von beiden Städten tiiVom Plinius (!. c.) gelobte» Gesäße versertigt u»d dieerwähnte» Miw;en gevrägt worden. Gori ! u»» Il. 2. tnk. igg.) gibt die Zeichnung einer schimcN'den sogenanten hetrurischen älmliche» Vase, wcd,che l7Z6 i»l venedischc» Adrig soll gesunde» >v»r>den sei». Feg.