wisse, was die Schrift derselben bedeute. DieSchrift einer Münze von Tiano wird in dem Wer-ke der pembrockischen Münzen für punisch ge-halten. H Da nun diese Schrift ein Beweis ist/daß die Campaner dieselbe von den Hetruriern an-genommen haben: so zeiget hingegen das Geprägeder Münzen den Styl der hetrurischen Kunst nicht/welcher den campanischen Künstlern vielleicht ehemalseigen gewesen / sondern es scheinet durch die Zeich-nung eben dasselbe bestätiget zu werden/ was ich vor-her gesaget habe. Der Kopf eines jungen Herku-les auf Münzen beider Städte/ und der Kopf desHupiters auf denen von Capua sind in der schön-sten Idee gezeichnet/ und eine Victoria auf ei-nem vierspännigen Wagen stehend/ auf Münzen ebendieser Stadt: unterscheidet sich nicht von einemgriechischen Gepräge.
§. Die Münzen der campanischen Städtesind jedoch in geringer Anzahl gegen die gedachtenbemaleten Gefäße/ die in diesem Lande zu jeder Zeitentdekct worden, und die man insgemein, wiewohlirrig, hetrurische Gefäße nennet^ weil hier demBuonarroti und dem Gori nachgesprochen wird,als welche die ersten sind, die uns Abbildungen der-selben bekaiit gemachet haben, den diese sncheten,als Toscaner, zur Ehre ilirer Nation diese Werkeden Hetruriern zuzueignen.
K. i". Die Gründe dieses VorgebenS sind theilsdie Nachrichten von den ehemals beliebten Gesäßen,die in Hetrurien und besonders zu Arezzo, einerhetrurischen Stadt, gemachet wurden,^') und an-
1) Verona pait. 2. 269. n. 6.
2) Nus pemiiriiclv. puit. 2. taj). L9.
3) per«, sat. 2. v. 60.
sal. » - v. »Zo. I. Z5 c. sect. 46. Naz-t!»!.