Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
351
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3 Buch/ 3 Kap.

so können einige wenige Anmerkungen/ welche beson-ders über dieselben und über ihren Schmuk zu ma-chen wären/ zu Ende dieses StükS zusammengenom-men werden.

ß. 2. Der aller älteste Styl ist von der Zeit/da dieses Volk sich durch ganz Italien bis an dieäussersten Vorgebirge von Großgriechenland erstreke-te; und wir können uns von der Zeichnung desselbeneinen deutlichen Begris machen ans den seltenen sil-bernen Münzen/ die in den Städten des unternTheiles von Italien gepräget worden/ wovon sichdie reichste Samluug in dem Museo des Duca Ca-ra ssa No > a befindet.

Der Autor scheint den alten in den Städten desuntern Italiens geprägten Münzen hier ein gar zu ho-lies Alter beizulegen/ Vielleicht auch nicht mit ganz zu-reichenden Gründen sie unter die ächten Denkmale desältesten St»ls der hetrurischen Kunst zu rechnen. Gabes einen solchen mit eigentümlichem Charakter, so wirder vornehmlich in den Monumenten gesucht und gefun-den werden müßen, welche in den Hauptsizen des Nolks,im eigentlichen Hetrurien, entstanden sind, nicht in denhetrurischen Kolonien Unteritaliens/ wo Sitten, Kunstund Sprache der in der Nachbarschaft angesiedelten Grie-chen gewiß ihren Einfluß werden verbreitet haben. Auchmöchte es nicht leicht sein, die Münzen der ursprünglichgriechischen Städte dieses Landes von deueu der Ur-sprünglich hetrurischen in Betracht des Styls zu un-terscheiden. Doch dieses verlangt der Verfasser auchnicht. Den da er in der Folge die alten Münzen vonCaulonia, Subaris und Pästnm, als frühe Monu-mente der griechischen Kunst anführt, wird zugleich be-merkt, der den Dreizak fchwingciidc Neptun auf denMünzen der zulezr genanten Stadt fei im hetrurischenStill gearbeitet, wodurch also wieder aus das Verfließender hetrurischen in die griechische Kunst hingedeutetwird. Wen übrigens die Münzen in Beziehung aufLunsigeschichte gar manche Aufklärung gewähren können,