Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
346
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3^6 Geschichte der Kunst.

l»x,5) eine gewöhnliche Tracht der Weiber. Eine»Ähnlichen Hauptaufsaz hatte Z»»o zu Sparta/imgleichen siehet man ihn an der Juno zu Samosund zu Garden auf Münzen; ^) auch CereS aufeinem erhobenen Werke der Villa Albani trägteine ähnliche Müze. ES kan zu weiteren Betrach-tungen diene»/ hier anzumerken/ daß ebendaselbst/zwischen tanzenden weiblichen Figuren/ einige völligsteif und auf ägyptische Art hingestellet sind/ wel-ches vernuithlich Gottheiten sein werden/ die dieseund keine andere angenommene Bildung hatte»/ich sage, vermuthlich/ weil diese Gemälde durchöen Moder gelitten haben/ und also nicht in alle»Theilen völlig kentlich sind.

§. 25. Zu den Gemälden rechne ich bemaleteStatue»/ wie die von mir beschriebene in dem her-eulanischen Museo ist,^) und bemalete erhobene Ar-beiten auf Begräbnißurnen/ von welchen B u on a r-roti einige bekant gemachet hat/ deren Figurenmit einer weissen Farbe übertragen worden/ aufwelche hernach die anderen Farben gesezet sind.

1) vnoniast. I. !>, c, i?, segm, g6.

2) Lilien. !. i5. 6. n. 22.^

Z) Irlstan. t. 1. p, 7^7.

4) Oben (2 B. 2 K, §. u. z B, l K. 7 §. Z wird derachtzehn bemalten Graburne» von gebraiiter Erde gedacht/alle mit dem k ä m p fcnden Helden Ecl> etl u s. Esbefinden sich aber in eben jener Samlung hetrurifcherMonumente bei der florcntinischcn Galerie noch mehre-re Urnen ähnlicher Art: fiinf, auf denen der Kampf desPolynikes mit dem Eteokles vorgestellt ist,scheinen sämtlich bemalt gewesen zu sein; doch habe»sich die Farben nnr auf zweien erhalten. Am frischestenerscheint der Anstrich tunter Farbe» an einer andernUrne, wo ei» aus der Erde liegender Krieger sich mit