Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
347
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Z Buch, 2 Kap. 34?

Eine Zugabe dieses Stüks mag eine Untersu-chung sein einer Nachricht von zwölf Urnen vonPorphyr/ die zu Chiusi in Toscana sollen gewesensein/ izo aber weder an diesem Orte/ noch sonst inganz Toscana und Italien/ befindlich sind. Wärendieselben vorhanden gewesen/ so köiitc eS ein Steinsein/ welcher einige Ähnlichkeit mit dem Porphyrgehabt hätte/ sonderlich da Leander Alberti ei-nen solchen bei Volterra gefundenen Stein Por-st hy r nennet, l) Gori/ welcher dieses aus' einerHandschrift der Bibliothek deck Hauses Strozzi zuFlorenz anführet/^) theilet auch eine Inschrift aufeiner dieser Urnen mit: da mir aber diese Nachrichtverdächtig schien / so habe ich dieselbe aus dem Ori-ginale vollständig abschreiben lassen. Den Verdachtgibt die Sache selbst/ und das Alter der Handschrift.Den es ist nicht glaublich / daß die Großherzoge vonToscana/ welche alle sehr aunnerksam gewesen aufdas/ was die Künste und das Altertum betrift/ sol-che seltene Slüke au§ dem Lande gehen lassen/ zu-mal/ da die Urnen etwa um die Hälfte des vorigenJahrhunderts würden gefunden worden sein. Fer-

dem Schilde gegen zwei auf ihn eindringende Feinde Se-dckt, während guch von seiner Seite zwei Männer her-antreten, ihn zu vertheidigen. An verschiedenen Urnenvon Marmor und Alabaster bemerkt man blos einzelnebemalte Theile, z. B. die Augen und Augenbrauncn mitschwarzer, den Mund mit rother Farbe; Kleidungstükeoder Rüstungen, welche recht hervorstechen sollen, sindschön blau angestrichen. An einer solchen Urne, woUlysses bei den Sirenen Vorüberschift, t man Ver<gleiche SB. ZK. ist der Schnabel des SchifS

nebst andern Zieraten vergoldet, das Segel mit schma-len rothen Streifen, die sich kreuzen, geziert. Meyer.