3 Buch/ 2 Kap.
343
richt von den zulezt entdeketen Gräbern selbst voranju sezen.
§. 2-j. Diese Gräber sind alle in einen weichenStein, den manTufo nennet/l) gehauen/ und lie-gen in einer Ebene bei Cornetv/ 2) obngefähr dreiMiglien vom Meere/ und zwölf4) Miglien jenseitsCivitavecchia. Der Eingang in diese Gräber gehetvon oben hinein/ vermittelst eines runden senkrech-ten CanalS/5) welcher von innen herauf gegen dieÖfnung eine kegelförmige Verjüngung hat/ und indemselben sind/ in der Entfernung beinahe der Hälf-te eines ManneS/ kleine Löcher über einander ge-hauen/ die zu Stufen dieneten/ in diese Grüftehineinzusteigen; und es pflegen an fünf dieser Stu-fen zu sein. Hn einem dieser Gräber ist eine lang-lichte Urne für den todten Körper in eben denStein gehauen. Das Gewölbe oder die obere Dekedieser Gräber ist theils nach Art des Gebälks derDeken in Zimmern gehauen; theils sehen dieselbenvierekichten Vertiefungen ähnlich/ welche I->cun»ri»heissen/ und einige derselben haben Zieraten an denRändern umher. In einigen andern Gräbern istdiese Deke gehauen nach Art der Fußböden der Al-ten/ die von kleinen vierekichten und gleichseitigenZiegeln auf die schmale Seite derselben in Gestaltder Fischgräten gesezet sind/ welche Arbeit daherspina pi-sce genennet wird. 6) Es ist die Deke nach
j) Es ist nicht Tus0/ sondern vielmelir eine Mischung ver-schiedener vom Meer abgese;tcr Substanzen. Feg.
2) Es sind dort Hügel. Feg.
3) Vier bis s ü » f. F ea.
4) Vierzehn bis sunfzehn. Fea.
5) Die Sfnung ist nicht rund/ sondern Vierekicht.F ea.
6) LA n merk. üb. d. Baukunst, t Ä. 2»§.Z
NA