Z Buch/ 2 Kap.
auf ungezweifelten hetrurischen Opferschalen undSteinen abgebildet. Allein dieser Schluß ist nichtallgemein; da eben diese Gottheiten nicht allein vonden Mesten Griechen ohne Bart vorgestellet worden;sondern es erscheinet derselbe auch also auf Münzen derLnsel LemnuS/^) der Insel Lipari indem Muse»des Herrn Duca Carasfa Noja zu Neapel/ undnuf römischen Münzen/^) und auf Lampen;
Keule und der Zeigefinger der rechten Hand mit Stuccoergänzt. Minerva erhielt ausser dem rechten Armund der Hand, worin sie den Helm trägt, keinen neuenZusaz; aber ihr liuker Fuß ist überarbeitet; der rechtesonst beschädigt. Noch bemerken wir, daß der Marmoean diesem Monument von der schönsten Art des sein»körnigen griechischen ist, und etwas in's Gelbliche sällt.Me»e r.
>) ?ausan. I. g. c. 2g.
Pausanias stricht von einer Starue deS Äskula-pius ohne Bart. Fea.
2) kec. i!u pellerin. t. Z. j,1. 102.
Die Münzen aus Lemnos, deren Pellerin gedenkt,sind aus der aus dieser Insel gelegenen Stadt Hephä-sti a. Auf einer derselben ist ein Kovs ohne Bart,aus der ander» ein ähnlicher Kops, der, wie es scheint,mit L0rbeerzweigen bekränzt ist. Daß dieser Kopsden Vulkan vorstelle, läßt sich nicht gewiß behaupten,wohl aber theils aus dem Namen der Stadt und den da-selbst befindlichen Eisenwerken, theils aus der Fabel vomVnlcan, der vom Jupiter wegen seiner Häßlichkeitaus die Insel Lemnos geschleudert worden, vermuthen.(!>.. I. v. Sgo.) Mit Lorbeer bekränzt steht man ihnauf andern Münzen. (Vaillant. numni, Isiuil, t. 1, inlamil, ^.urclia, u> 7—ö. x. 162. 16Z.) Amorettiu. Fea.
3) VniUant. NUMNI. kamil. t. I. lall. 26. N.L. x. ikZ.
4) poiul^roclv. xart. 2. tali. Z. a. 1. passe» luccr».tut). 52.