Z32 Geschichte der Kunst.
Gehirne zu befördern: i) den in diesem Alter undphne Bart ist Vulcanus in eben der Verrichtung
der linktn Hand und am Delphin, den er trägt, be>merkt man Ausbesserungen von Stucco. Am Mercursind beide Füße von moderner Arbeit, und der Bokist am Horn wie an den Vorder, und Hinterpfotenbeschädigt. Das untertheil vom Gesicht der Cybele,samt dem Hals, rührt vom Ergänzer her. Desglei-chen bat derselbe vom Halse der Venus abgearbeitet,um ihr den Kops auzupasscn; ja beinahe läßt sich ver-muthen, daß beide Kopfe nicht ursprünglich sind; den siehaben einen von allen übrigen Verschiedenen Charakterund Behandlung der Haare. Die beiden Füße derC»bele, und das Vordertheil des rechten Fußes derVenus, sind ebenfalls Ergänzungen; auch haben dieHände der leiten, stark gelitten. Mars ist durch dieBrust gebrochen und mit Stucco ausgebessert; an denHänden hat er das Gleiche erlitten. An der Dianabemerkt man, daß die rechte Hand, womit sie das Ge-wand faßt, neu ist; Mund und Wange bestehen fast ganzaus Stucco; auch sind die Haare überarbeitet. Apollohat einen modern ergänzten rechten Arm; die linke Fuß-spize ist Von eben der Beschassenheii; am rechte» Fußezeigen sich Beschädigungen. Dem Herkules wurdedas Gesicht der Löwenhaut, mit welchem er das Hauptbedekt hat, neu angefügt; so ist auch das Obertheil seiner
l) Ilcmpsl.cl'. Ltrur. regsl. t. i. t!>I>. l, Monikauc.
t. 2. pl. 62. n, I. ^Beschreib, d. geschnitt.Steine, 2 Kl. 10 Abth. 5S7 Nun,.)
Es ist uicht wahrscheinlich, daß dieser Gott, wie derAutor meint, im Begris stehe, dem Jupiter mitdem Hammer die Stirne zu ösnen; vielmehr trägt erden Hammer als sein Abzeichen, so wie die übrigenGottheiten das ihrige haben. Sonst würde Jupiterauch sizeud vorgestellt sein, wie aus Spserschalen undandern Monumenten, und Minerva würde sich nichtals schon groß und erwachsen in Begleitung der an-dern Gottheiten befinden. Auch im Himmel übte Vul>tan seine Kunst. (I,.. X.VNI. v. >42.) Fe a.