Zt6 Geschichte der Kunst.
Wahrscheinlichkeit stärker für diese als für jene Mei-nung. Es kaii daher ein Avollo von dieser Art indemMu seo Capito lino/l) und eine andere Sta-tue dieser Gottheit in dem Palaste Conti/ die voretwa vierzig Jahren/ unter dem Pabste dieses Hau-ses, unten an dem Vorgebirge Circeo, izo MonteLircello genant/^) zwischen Nettuuo und Terra-^ina gelegen, in einem kleinen Tempel entdeketworden/ sicherer für eine sehr alte griechischegls für eine hetrurische Arbeit gehalten werden.
l) Nus. l?!>pltol. t. z. tsv. 14.
2> Die Nömer besaßen dieses Vorgebirge bereits Ilttter denKönigen; den Targuinius Super bus schikete eineColonie dahin, I. 1. c. 56.) und in dem erstenBündnisse zwischen Rom lind Karthago/ welches unterden ersten Konsuln, L. Junius Brutus und Mar-kus Horatius geschlossen wurde, st»d die CircejerI> Z. p. 177.) unter den vier Städten der Rö-mer am Meere benennet, welche sie von deit Karthagi-»icnsern nicht beunruhiget haben wollten; dieses ist miteben denselben Worten in einem nächstfolgenden Bünd-nisse zwischen beiden Theilen wiederholet. (Polz-K, >. 3.I>. 180.) Cluverins, Cellarius und Andere habendieses unberühret gelassen. Das erste Vündniß wurdeacht und zwanzig Jahre vor dem Feldznge des Xerreswider die Griechen geschlossen, und besagete Statue müßte,wen sie griechisch sein könte, vermöge der Kentniß dergriechischen Kunst, vor dieser Zeit gemachet sein. DasVorgebirge Circeum aber, welches die Volsker I.c, Zg.) bewohneten, hatte mit den Griechen? sonderlichzu derselben Zeit, keine Gemeinschaft »och Verkehr, wohlaber mit den Helruriern, ihren Nachbarn, fo daß auchin Absicht der Zeit und des Orts diefer Apollo fürein hetrnrisches Werk zu halten ist. Winckel m a n.
Z) Diese Statue wurde in einem kleinen Tempel an demUser eines Sees, Lago di Soressa genaiit, gesun-den. Dieser See, welcher dem Haufe des Prinzen Gae>tani gehöret-, war ehemals in's Me?r abgeflossen durch