Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
312
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si2 Geschichte der Kunst.

Bildung im folgenden Stüke angezeiget wird. VonThieren ist das beträchtlichste und größte eine Chi-mttra von Erzt in der Galerie zu Florenz, welcheaus einem Löwen in natürlicher Größe/ und aus' ei-ner Ziege zusammengesezet ist. Die hetrurische Schriftan derselben ist der Beweis von einem Künstler die-ses Volks, y

§. 10. Die Statue»/ das ist/ Figuren inoder unter Lebensgröße/ sind theils von Erzt/theils von Marmor. Von Erzte finden sich zwoStatuen/ welche hetrurisch sind/ und zwo werdendafür gehalten. Jene haben hiervon ungezweifeltcKcnzcichen; eine ist in dem Palaste Barberini/etwa vier Palmen hoch/ und vielleicht ein Genius:^)

1) I ?lru5c. t> 2. ti>d. 155. Die Ch imäravon Erzt/ in der Galerie zu Florenz, ist mit Hinweg-lassnng der neuern Ergänzungen lnach Ltrur.regal. t> I. l!>t>. 22.) unter Numero ZV der Abbildun-gen verkleinert zu sehen. Der Ausdrnk dieses Ungehen-crs ist wild und grimmig. Knochen und Muskel» sindmit vieler Kentniß und sehr kräftig angegeben, die Um-risse haben überhaupt etwas Hartes, welches zum Cha-rakter des Ganze» wohl vaßt. Der Schweif endigt ineine Schlange, die in das Horn der Ziege beißt. Ei»Theil dieses Hornes und die Schlange sind moderneErgänzung. Auf der rechten Bordervfore des Thiers ste-hen einige hetrurische Buchstabe», welche Nnonarrori

p. g3.) Uttd G o ri (1VIu5. t. 2. P,2g3)

für lesen; Passeri aber (Icu. l^onca^I. t. 2^.

Kacc. <I^pu?c. letl. Iv ) für über den Sin

dieser Schrist haben die Gelehrten verschieden ge-urtheilt. Wer unter ihnen die wahre Bedeutung gesuwden, »lochte bei der mangelhaste» Keiitniß der hetruri-rische» Sprache wohl schwer zu bestimme» sei». Mey-er u. Amoretti.

2) Der Genius von Bronze im Palaste Barberini/ist aus erheblichen Gründe» eher für eine !cr ältesten Ar-