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hier vorläufig, daß sich alte hetrnrische Werke vonden griechischen darin unterscheiden/ daß auf sehrvielen von jenen, sonderlich auf eingegrabenen Ar-beiten in Erzt und in Stein, den Figuren sowohlder Götter als der Helden der Name beigesezet wor-den, welches bei den Griechen in der Blüthe derKunst nicht üblich war. ES findet sich zwar dasGegentheil auf einigen geschnittenen Steinen, unterwelchen ich mich eines kleinen Niccolo in dem Museodes Duea Caraffa Noja erinnere, wo neben einerFigur der Pallas das ist: die Göttin
Pallas, stehet. ES deutet aber die Form der Buchsta-ben sowokl als die Figur selbst auf sehr niedrigeZeiten der Kunst, wo man anfing, mehr als eineReihe Schrift um die Figuren herum zu sezen.
§. u. Die Werke, welche anzuzeigen find, be-stehen in Figuren und Statuen, in erhobe-nen Arbeiten, in geschnittenen Steinen,in eingegrabener Arbeit auf Erzt, und inGemälden.
Z. 9. Unter dem Worte Figur begreife ichhier die kleineren Bilder von Erzt, nebst denThieren: jene sind in den MuseiS nicht selten,und ich selbst besize verschiedene derselben; und un-ter diesen finden fich Stüke von der ältesten Zeitder hetrurischcn Kunst, wie aus deren Gestalt und
ken, und so viele bedeutende Monumente, welche einVerjährter Wahn derselben zugesprochen hatte, wieder si'irdie griechische Kunst »urnksorderte. In Folge dieserBetrachtung muß auch dasjenige, was wir weiterhin et>wa, hinsichtlich auf die von dem Autor noch unterdie Werke der hetrurischen Kunst gerechneten Monumente,zu erinnern haben mochten, keineswegs als Widerspruchgegen seine Meinung, sondern blos als weitere Fort>schritte aus der von ihm erösncten Bahn angesehenwerden. Meyer.