3o6 Geschichte der Kunst.
insgemein halt/ womit dieser seinen Vater Ura-nus entmannete; und so war das Schwert/ womitdie Lycier und Karier in dem Heere des Xerxes be-wafnet waren. ^) Dieses Schwert des MercurinSdeutete auf das dem Argus abgeschnittene Haupt;den auf einem Steine des stoschifchen Mufei/2)mit hetrurischer Schrift/ hält er nebst dem Schwertein der rechten Hand das Haupt des Argus in derlinken/ aus welchem Blutstropfen herunterfallen.^)Ganz ausserordentlich aber ist ein kleiner Mereu-riuS von Erzt / einer Spanne hoch/ in dem MuseoHerrn HamiltonS/ grofibritanischen Ministers zuNeapel; den diese Figur ist mit einem Panzer be-wafnet/ welcher unten die gewöhnlichen Gehenke hat;die Schenkel und die Beine aber sind unbekleidet.Diese Abbildung deutet/ wie der Helm auf demHaupte einer Statue des MercuriuS zu Elis/^)auf den Streit desselben mit den Titanen/ in wel-chem er/ nachdem ApollodoruS/5) bewafnet war.Ferner ist auf einem Carniole des ehemaligen sto-schischen Musei diese Gottheit mit einer ganzenSchildkröte/6) welche ihr als vom Haupt gesunkenerKut auf der rechten Schulter ruhet/ welches Bild ichin meinen Denkmalen des Altertums bekantgemachet habe/?) wo ich zugleich eines Kopfes ebendieser Gottheit in Marmor gedenke/ welcher eineSchildkröte trägt/ nicht weniger/ daß sich auch zu
1) I. 7. c. 92 — 93.
2) ^Beschreib, d, geschnitt. Steine, 2 Kl. 8 Ab<H.Z
Z) ^Denkmale, Numero 84>Z
4) k>ausan. I. 3. c. ult.
5) 2. c. n.2.
lBe schreib. 2Kl. SAbth.l
?) l Numero ZS. Z