Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
302
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Lv2 Geschichte der Kunst.

könte derselbe den Tages andeuten/ welcher einGeni»6/ oder wie Fest»S saget, ein Sohn desGenius war/ und wie die Fabel der Hetruriermeldete/ aus einem gepfliigeten Akcr hervorgesprun-gen, l) Dieser Tages soll den Hetrurier» dieWahrsagerei gelehret haben/ der dieses Volk vorandern ergeben war/ auf welche auch die Schlange»zu zielen scheinen. Ich glaube also nicht/ daß einKind von Erzt mit einer Bulle am Halft/ weil esohne Flügel ist, den TageS vorstellen könne / wieBuonarroti meinet. 2) Besonders ist/ daß diehetrurischen Genii unbekleidet sind/ bis auf einGewand/ welches ans die Hüften heruntergesunkenist/ und den Unterleib und die Schaam bis auf dieHälfte der Schenkel bedeket. Dieses findet sich we-der an Genien auf griechischen Werken; noch aufden sogenanten hetrurischen Gefäße»/ undkan als ein Beweis angesehen werden/ daß dieseGefäße nicht von h etrurischen Künstlern bemaletworden. Es finden sich sogar Wagen mit Flügelngebildet; 2) aber dieses hatten sie wieder mit denGriechen gemein/ den EuripideS gibt der Sonneeinen geflügelten Wagens) und auf clcnsiuischcnMünzen sizet CereS auf einem solchen Wagen vonzwo Schlange» gezogen; 5) cs gedenket auch dieFabel eines anderen geflügelten Wagens des Nep-tunus/ welchen IdaS durch den Apollo erhielt/die Marpessa zu entführe».^)

2) a<1 Oernp8t. Ltiur. x. 23 et 62.

Z) Oeitipst. Lli-ui-. reZ. tak. 47.

4) Orest. v. ivO!.

5) Havm, 1e80ro Vrlt. t. 1. tal). 21. n. 7. ji. 226.

6) t. i. c. 7. n. 9.

Wen also in einer von Longinus (6e suküm. p»