Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
301
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Z Buch , 2 Kap.

paste und auf einem Carniole des izo gedachten Mu-sci/ wo derselbe in seiner Herlichkeit der Semeleerscheinet.^) Diana war wie bei den ältesten Grie-chen also auch bei den Hetruriern geflügelt/unddie Flügel/ welche man den Nymphen der Dia«n a auf einer Begräbnißurne im Camvidoglio so-wohl als auf einem erhobenen Werke in der VillaBorg Hefe gegeben hat/ flnd vermuthlich von denältesten Bildern derselben genommen. Minerva hatbei den Hetruriern nicht allein Flügel auf den Ach-seln / ^) sondern auch an den Füßen: i) und einbritischer Scribent irret sehr/6) wen er vorgibt/es finde sich keine geflügelte Minerva/ auch nichtei»mal von Scribeitten angeführet. Venus istebenfalls geflügelt gebildet worden. 6) Andern Gott-heiten sezeten die Hetrurier Flügel an den Kopf,wie derLiebe/ der Proserpina und den Furien.Viele geflügelte GenioS siehet man auf hetrurischeirBegräbnißurncn/ sonderlich in den Gemälden derunterirdischen Gräber der uralten hetrurischen StadtTarqui n iu m/ bei Cornetv/ von welchen ich untenNachricht ertheile. Unter andern entdeket man da-selbst einen geflügelten Genius/ auf einen krnm-men Schäferstab gelehnet/ stehend/ im Gespräche miteiner bekleidetem weiblichen Figur/ und zwo Schlangen/die sich von der Erde gegen den Genius erheben. ES

t) Venkmale, Numcro j 2. Beschreib, d. ge<schnitt. Steine. 2 Kl. Z Abth. §.)

Über iie geflügelten Gottheiten sehe man die m«ts,o>logischen Briefe von Boß ÜB. 1Z 24 Brief.).M e »i e r.

3) t. i. 6.

4) (!ic. lle nat. Oeoi'. 1. 3. c. 2.?.

5) I1or8le^, Liltan. R.0111. 353. 11.34.

6) ^ t. ». tad. 33.