soo Geschichte der Kunst.
bet. Den so wie die erhizete und ungebundeneEinbildung der ersten Dichter/ theils zu Erwekungder Aufmerksamkeit und Verwunderung/ theils zurErregung der Leidenschaften fremde Bilder snchete,und die den damals ungesitteten Menschen mehrEindruk als schöne und zärtliche Bilder machen koü-tcn: eben so und aus einerlei Gründen bildete auchdie Kunst in ihren ältesten Zeiten dergleichen Ge-stalten. Den der Begrif eines Jupiters in Mistder Pferde und anderer Thiere eingehüllet / ^) wieihn der Dichter PamphoS vor demHomerus vor-stellet/ ist nicht seltsamer/ als es in der Kunst derGriechen das Bild des ApomyoS oder Musea-riuS ist/ dessen Gestalt von einer Fliege genom-men worden/ so daß die Flügel den Bart bilden/der Bauch der Fliege das Gesicht/ und auf demKopfe ist/ an der Stelle der Haare/ der Kopf derFliege: so findet sich derselbe auf einem geschnitte-nen Steine des ehemaligen stoschischen Musei/Welcher in meinen alten Denkmalen in Kupfervorgestellet ist.
§. 3. Die oberen Götter haben sich die He--trurier mit Würdigkeit vorgestellet und gebildet/tind es ist von den ihnen beigelegeten Eigenschaf-ten erstlich allgemein/ und hernach insbesonde-re zu reden. Die Flügel sind ein Attribut/ welchesbeinahe allen hetrurischen Göttern eigen ist. Ju-piter hat dieselben auf einen? hetrnrischen Steinedes stoschischen Mufti; imgleichen auf einer GlaS-
i)Q, 5. c, ,7. Fea.
sMan vergleiche Allegori e, §. 26.Z
3) üNumero 13.— Beschreib, d. ge schnitt. Steine,
1 Kl. Z Abth. 6 §.)