296 Geschichte der Kunst.
Villa Alb ani ist. Scipio Africanus ver--langete / daß man bei seinem Grabe trinken sollte;^)und man tanzete bei den Römern vor der Leicheher.
Z. ^3. Die Natur aber und ihren Einfluß indie Kunst zu überwinden/ waren die Hetrurier nichtlange genug glüklich; den eS erhoben sich/ bald nachEinrichtung der Republik zu Rom/ blutige und fürdie Hetrurier unglükliche Kriege mit den Römer»/und einige Jahre nach Alexanders des GroßenTode wurde das ganze Land von ihren Feinden über-wältiget/ und sogar ihre Sprache/ nachdem sichdieselbe nach und nach in die römische verkleidet
») IVIunl-f-iuc. ^nücs. expl. t. 6. pl. 71. p. 12.?. welcher/Wieandere, die wahre Vorstellung dieser Urne nicht gesunde»hat. W ineke l »> aki.
sDenkmale Numero t l l.)
2) ?Iuti>rcI>. »z>»p!>lk. x. I zg. st. 6. I>. 772 edit. keislv.z
Z) antii^. liom. I. 7. c. 72.
Auf einen, großen erhobenen Werke, von einer Be-gräbnißurne abgesäget, in der Villa Albani, sabge-bildet in Zoegas Bassirilievi Nuniero 27. Z isteine stzende Frau und ein stehendes Mädchen in einerSpeisekammer neben ausgehängeten auSgewaideten Thiere»und Eßwaaren vorgestellet, demjenigen ähnlich, welchesin der Galerie Ginstiniani gestochen ist, nnd obendarüber lieset ma» aus dem Virgi l I/La. I. 1.
Ehemals war eine Bcgräbniizurne in Nom, aus welcher so»gar eine svgcnaüte unzncktige,'vinthrische Vorstellung war,und von der Inschrift aus derselbe» hatten sich die Worteerhalte» : or >101, eslieget mir »ichtS dar-
an. Ja bei dem Bildhauer Cavacevvi stehet mannoch etwas ärgeres auf ei»em folche» Werke vorgestellet,»»gleich uiit dem Name» des Verstorbene». W i »ck e l »1 a».