Z Buch/ 1 Kap. 2SL
ten wurden die eigenen Geißelungen in Toscana zuersterdacht. Man siehet daher auf hetrurischen Be-gräbnißurnen insgemein blutige Gefechte über ihreTodten vorgestellet; die römischen Begräbnißurnenhingegen/ weil sie mehrentheils von Griechen werdengearbeitet sein/ haben vielmehr angenehme Bilder:die mehresten sind Fabeln, welche auf das menschlicheLeben deuten; liebliche Vorstellungen des Todes/ wieder schlafende Endymion auf sehr vielen Urnenist; Najaden/ die den Hylas entführen; Tänzeder Bakch anten/ und Hochzeiten/ wie die schöneVermählung des Peleus und der ThetiS in der
ihren Städten war ein Theater, aus welchem man »!chtallein Gladiatorspiele und Tragödien, sondern auch Kom-ödien und pantomimische Tänze gab. Im heutigen Tos-cana ist das Klima nicht von der Art, daß es zur Me-lancholie stinite. Fea.
2) Die Bestätigung dessen findet fich zwar auf vielen he-trurischen Graburnen; doch muß auch bemerkt werden,daß aus manchen andern fröhliche Bilder vorgestelltfind, als: Spiele, Tänze, Hochzeiten, Feste und ähnlicheGegenstände, wie man fich aus Gori und andern leichtüberzeugen kan. Fea.
Z) k'llkren. inscrixt. 6. p> 4Z2. n. !>.
Eben dieses Bild befindet fich aus vielfarbigen Stei-nen zusammengesczct (Commesso genant, ei-nupinivet. nionui». t. I. tllb. 24.) in dem Palaste Albani.Hieraus deutet auch eine noch nicht bekante griechische In-schrift, welche auf der Fläche der einen Hälfte einer voneinander gefägeten Säule im Hause Capponi zu Romsiehet, aus welcher ich nur den Vers, der diese Vor-stellung betrist, anführen will:
Oulcem I»anc rsxucrunt noa W i sl-
ekelma li.