2S2 Geschichte dev Kunst.
lichsten Verfassung/ und in beständigen Empörun«gen/ welche die alte Verfassung zerrissen/ und denganzen Staat umkehreten; und diese Verwirrunghub an im PeloponneS/ wo die Achäer und dieJonitt die vornehmsten Völker waren. Die Nach-kommen des Herkules'/ um diesen Theil von Grie-chenland wieder zu erobern/ kamen mit einem Heere,welches mehrentheils aus Dorieru/ die in Thessalienwohneten/ bestand/ und verjageten die Achäer/ vondenen wiederum ein Theil die Jonier vertrieb.^ Dieanderen Achäer von Lacedämon/ und Abkömlingedes ÄoluS/ flüchteten zuerst nach Thracien undgingen hierauf »ach Kleinasien/ wo sie das von ih-nen eingenommene Land Äolien nanten/ und Smyrnaund andere Städte baueten. Ein Theil der Joniersuchete sich in Athen zu retten/ ein anderer Theilging nach Kleinasien unter der Anführung des Ni-leuS/ Sohn deS lezten atheniensischen Königs K o-druS/ und nenneten ihren Siz Zonien. DieDorier/ welche Herren vom PeloponnesnS waren/übeten weder Künste noch Wissenschaften/ sonderntrieben nur den Feldbau 5/---! n-x--
^); andere Theile von Griechenland aberwaren verheeret und ungebauet/ so daß die Küstendes MeerS/ da Handel und Schiffahrt lag/ bestän-dig von Seeräubern heimgesuchet wurden/ und dieEinwohner sahen sich gcnöthiget/ sich von dem Meereund von dem schönsten Lande zu entfernen. Dieinnern Gegenden genoßen kein besseres Schiksal:den die Einwohner vertrieben einander aus ihrenLändereien/ und es war daher/ da man beständigbewafnet gehen mußtet) keine Ruhe/ das Land zubauen und auf die Künste zu denken.
i) 1. i. c. 6.