z Buch, 1 Kap. 2St
diese LueumoneS standen unter einem gemein-schaftlichen Oberhaupte oder Könige/ wie Por-senna scheinet gewesen zu sein, l) Diese Ver-fassung des hetrurischen Staats ist auch zu erweisenaus der Abneigung, welche die Hetrurier gegen dieKönige anderer Völker bezeigeten/ welche so weitging/ daß/ da die Vejenter/ ihre Bundesgenossen/die vorher eine republikanische Regirung hatten,sich einen König wMeten, die Hetrnrier dem Bünd-nisse .mit ihnen entsageten / und aus Freunden ihreFeinde wurden. Die Regirung von Hetrurienscheinet mehr demokratisch als aristokratischgewesen zu sein: den man handelte weder vomKriege noch vom Frieden als allein in den öffent-lichen Versamlungen der zwölf Völker, die denKörper ihres Staats anSmacheten, und welche zuBolsena in dem Tempel der Vulturna gehaltenwurden. Eine solche Regirung, an welcher einieder im Volke Antheil hatte, mußte auf den Ver-stand des ganzen Volks einen Einfluß haben/ undden Geist und den Sin erheben nnd beide gefchiktmachen zur Übung der Künste. Es war also derFrieden / der sich in Hetrurien durch die Vereini-gung und Macht des ganzen Volks erhielt/ welche?über ganz Italien herschete/ die vornehmste Ursacheder Blüthe der Künste unter ihnen.
s. 9. Griechenland hingegen/ Arkadien ausge-nommen/ 5) befand sich zur Zeit der zwoten Wan-derung der Pelasger nach Hetrurien in der kläg-
1) Lorv. ack I. 2. v. 27S. I. L. v. 47?. I. >o. v. 20a.
2) I/iv. ,1, S, c. 1. F e a>
3) Oion^-z. lialic, I> g, c. l. l^!v> I. >o. c. >>. >1. >6. Fca.
4) I^iv, I> 4, c. 12. n, 2Z. I. 5. c. xrlac, n. 17. Feg.
Ä ?!>U5!UI, I. 2. c. ,3.