2l>v Geschichte der Kunst.
der Waffe»/ mit einem Pfluge die Perser erleget,und daher von einem Stnke des Pfluges/ 5x-?-x»genant/ EchetluS benennet und wie die andernHelden verehret wurde. Dieses Bild/ welchessich auf keinem griechischen Denkmale erhalten hat,beweiset zugleich die Gemeinschaft; die die hetruri-schen Künste beständig mit den Griechen unterhiel-ten ; ans dem uralten Style der vorher angezeigetengeschnittenen Steine aber ist wahrscheinlich/ daß dieKunst unter den Hetruriern zeitiger als unter denGriechen selbst gebluhet habe. Dieses kaii auch ge-mutbmaßet werden aus Vergleichung der Umständeder Griechen mit denen, in welchen sich Hetrurienbefand zu den Zeiten, die auf gedachte zweite Wan-derung gefolget.
Z. 8. Daß die Hetrurier nach dem trojanischenKriege einen hohen Frieden genoßen/ da sich Grie-chenland in einer immerwährenden Zerrüttung be-fand , ob wir gleich der ältesten Geschichte von jenenberaubet sind, können wir schließen aus einigenwenige» Anzeigen, die uns die Scribenten von ih-rer Verfassung geben, woraus zugleich erhellet/ daßdieselbe gleichförmig gewesen. Hetrurien war inzwölf Theile getheilet, von welche» ein jedersein eigenes Haupt hattet) genant Lucnmo, und
1) Der Autor redet i» den Denkmale», Numero79, von fünf solche» Darstellungen mir dem HeldenEchetluS auf hetrurifchen Graburnen, wovon eine inAlabaster von Volterra und eine in Marmor gearbeitetist. In der zahlreiche» Samlung hetrnrischer Monumewte bei der florentinischen Galerie befinden sich ubeideuinicht weniger als 18 Graburne» von gebrauter Erdeund bemalt, alle mit dieser Darstellung geziert. (R-»u-
I'trur, regal, !, I, tul>. ,) Mever u. Fe<I.
2) k'Iurus, >> I. c, 5.
Z) l. 3. c. 6^.