Z Buch, 1 Kap. 286
ein anderer Theil nach Hctrurien/ und vornehmlichin die Gegend von Pisa/ wo sie dem Lande / welchessie einnahmen/ den Namen Tyrrhenien gaben. >)Diese den alten Einwohnern einverleibeten neuenAnkömlinge trieben eher als die Griechen denHandel zur See, und eifersüchtig auf den Zug derArgonauten nach KolchiS/ widersezeten sie sich die-sen/ und griffen sie an mit einer starken Flotte naheam Hellesponte/ wo es zu einer blutigen Schlachtkam/ in welcher alle griechische Helden/ den Glau-kus ausgenommen/verwundet wurden. Diese ersteColonie der Griechen nach Hctrurien wird vermuth-lich durch spatere Colonien verstärket worden sein;der Lydier aus Kleinasien nicht zu gedenken/ dienach dem trojanischen Kriege ebenfalls Colonien da-hin abschiketen. Da aber in dieser Zeit weder denGriechen noch den Hctrurien die Kunst der Zeichnnngbekant gewesen zu sein scheinet: so gehöret diese ersteWanderung der Tyrrhenier nach Hctrurien nicht zuunserem Vorhaben.
K. Z. Die zweite Wanderung der Griechennach Hctrurien geschal» ohngesähr dreihundert Jahrenach des HomeruS Zeiten/ und eben so viel Jahrevor dem HerodotuS/ zufolge der Zeitrechnung/die dieser Scribent selbst angibt/^) das ist: zu denZeiten des Lykurgus/ des spartanischen Gesezge-bers. 4) Mit diesen neuen Colonien verstärket/ brei-teten sich die Hetrurier durch ganz Italien aus'/ bis
1) IkicI. !. i. c. 20. F e n.
2) I. 7. c. 12. ln. 47.ü Fea.
Man vergleiche I^es , par <^3!'Ltc:n8 et
1790. Quevfolio. Siebelis. .
Z) I.. ». c. 9/.. Fea.
4) jstov. naiv. c. Z2. Z. 17. x. 6uL.