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3 (1825)
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284
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284 Geschichte der Kunst.

in den ältesten Zeiten/ hinüber/ woraus llärlich er-hellet/ daß damals der Kunst die Umstände unterden Hetrurien vortheilhafter als unter den Griechengewesen; vornehmlich aber und zuerst ist darzuthuii/daß die Kunst unter den Hetrurier» durch dieGriechen/ wo nicht gepflanzet/ wenigstensbefördert worden; und dieses ist zu schließen/theils aus den Lrrechischen Kolonien / die in Hetru-rien ihre Wohnung aufschlugen/ und noch mehr ausden Bildern der griechischen Fabel und Geschichte/die von den hetrurischen Künstlern auf den mehrestenihrer Werke vorgestellet sind.

§. 2. Was die griechischen Colonien betrift/ diesich nach Hetrurien begeben haben/ so findet sich inden alten Scribenten Nachrichtvon zwo Wanderungen/unter welchen die erste sechshundert Jahre vor derzweiten geschahet) und diese war der Zug derPelasger/ die aus Arkadien kamen/^) und anderer/die in Athen gewohnet hatten. Diese werden vomThueydideS/ 4) von PlutarchuS 5) und vonAnderen/6) nachdem sie unter dem Namen der Pe-lasger angeführet worden/ auch Tyrrhenier ge-nant; woraus man schließen kaü/ daß die Tyr-rhenier ein Volk gewesen/ welches unter dem all-gemeinen Namen der Pelasger begriffen war. Nach-dem dieses Volk in seinem Vaterlande nicht mehrRaum hatte/ tdeilete sich dasselbe/ und ein Theildesselben ging hinüber nach den Küsten von Asien/ und

z) L'i.inckini, i8tor. univ. x 556. Fea.

?Iin. 1. Z. ö. sect. 3. F S ü.

Z) Hei'vdot. l. 6. c. 1Z7. F ea,

4) 1^. 4. c. ,09 Fea.

5) Os virtut. mutier, z>. 247. Fea.

H) UsUc. ZIom. I. 1. x. 19 20. F e,i»