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3 (1825)
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276
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276 Geschichte der Kunst.

zes/ König in Armenien / mit dessen Tochter Pa-koruS/ des Or o des Sohn/, vermählet war/ hattesogar griechische Trauerspiele/ Geschichten »nd Redenvon seiner Hand ausgesezet hinterlassen. DieseNeigung der parthischen Könige gegen die Griechenund gegen ihre Sprache erstrckcte sich auf griechischeKünstler/ und die Münzen die<er Könige mit griechi-scher Schrift müßen von Künstlern dieser Nation ge-arbeitet sein; diese aber sind vermuthlich in dortigenLändern erzogen und unterrichtet worden; den dasGepräge dieser Münzen hat etwas Fremdes/ undman kan sagen Barbarisches.

Z. 22. Über die Kunst dieser mittägigen nndmorgenländischen Völker zusammengenommen/ kön-nen noch ein paar allgemeine Anmerkungen beigefü-get werden. Wen wir die monarchische Verfassungin Ägypten sowohl/ als bei den Phöniziern undPerser»/ erwägen/ in welcher der umimschränketeHerr die höchste Ehre mit niemanden im Volketheiletei so kan man sich vorstellen/ daß das Ver-dienst keiner andern Person um ihr Vaterland mitStatnen belohnet worden/^) was in freien/ sowohlalten als neuen Staaten geschehen ist; es findetsich auch keine Nachricht von dieser einem Unterthandieser Reiche widerfahrenen Dankbarkeit. Karthago

1) p. i5>6.

2) t. 19. HIem. p. iio. (!or5in! 6s

LnrUielcme)', les Aleni. 1 besäen ie l1e8i. Z2. p. 671. Fea.

Z) Bei den Äg votiern muß man Dädalus ausueh-men / der sich in der Bildhauerei eiuen so großen Ruhmerworben hatre, daß man ihm öffentlich eine Statue ausHolz in dem Tempel Vulcans, den er gebaut, auf-lichten ließ, (l)iocl. Lic. 1. ». 8ud Ln.) Fea»