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Reifen scheinen den Persern an ihren Sänken nichtZierlichkeit genug gegeben zu haben, weil sie Über-bein noch erhobene Figuren an dem Obertheile der-selben arbeiteten.
§. 2«. Aus dem Wenigen, was von der Kunstder alten Perser beigebracht und gesaiet worden,kan so viel geschlossen werden, daß für die Kunstüberhaupt nichc viel gewonnen wäre, wen sich auchmehrere Denkmale erhalten hätten. Die Perserselbst scheinen die Unvollkommenhe>t ihrer Künstlereingesehen zu haben, und aus dieser Ursache mag eSgeschehen sein, daß TelephanuS, eiu Bildhaueraus PhociS in Griechenland, sür die beiden persi-schen Könige, den XerxeS und den DariuS/arbeitete. ')
§.2i. In folgenden Zeiten, da in Parthien,einem Theile des ehemaligen persischen Reichs, sichKönige auswarfen, und ein besonderes mächtigesReich stifteten, hatte auch die Kunst unter ihneneine andere Gestalt bekommen. Die Griechen,welche schon vor A le x a n ders Zeiten sogar in Kap-padocien ganze Städte bewohneten, und sich in denältesten Zeiten in KolchiS niedergelassen hatten,wo sie scythische Zlchäer hießen, breiteten sichauch in Parthien aus, und führeten ihre Spracheein, so, daß die Könige daselbst an ihrem Hofegriechische Schauspiele aufführen ließen. Artaba»
>) p>!n. I. Z^j. c> 8. 5vct. >g. n. g.
Die Künstler, welche KambvseZ aus Älwvten nachPersie» führte/ erbauten nach Diodor (!. i >> 4.,)die berühmten Paläste von Persevolis und Sm'a, odersckmüktcn sie aus, wie Wesseling (I. c »»l. gc>)
1277I die'? stelle Diodors erklären. F e a.