2 Buch, 5 Kap. 27t
Duca Noja zählet man acht dergleichen Absäze vonFalten, von der Sckulter an bis auf die Füsse: auchder l berzng des Gefäßes eines Stui les auf einemandern Steine in diesem Museo hänget in solchenZibsäzen von Falten oder Franßen auf das Gestelldes Stuhls herunter. Ein Kleid mit großen Faltenwurde von den alten Persern für weibisch gehal-ten. i)
§. 4 6.. Die Perser ließen ihre Haare wachsen, 2)welche an einigen mänlichen Figuren, wie an denhetrurischen, in Stripen oder in Flechten über dieAchseln vorwärts' herunterhängen, und sie bandeninsgemein ein feines Tuch um den Kopf; welcherGebrauch sich in dem Turban der heutigen Mor-genländer erhalten hat. Zm Kriege trugen sie gewökn-l'ch einen Hut, wie ein Cylinder oder Thurm ge-staltet; auf geschnittenen Steinen finden sich auchMnzen mit einem hinaufgeschlagenen Rande, wie anPelzmüzen. 5)
§, 17. Eine andere Ursache von dem geringenWachStume der Kunst bei den Persern ist ihr Gottes-dienst, welcher derKunst ganz und gar nicht Vortheil-
Plutarch sagt an dieser Stelle, daß die Ägvvtiersolche Kleider für einen Beweis von weibischem Wesei»hielten, wie auch andere Nationen. (Lrissvii. <Ie regn»V<r5. >, Z. z. ig?,) Fea.
2) Hei-odvt. I. 6. c. 19 et 21. Part?». 14Z.
Z) Oreavo, llescnpt. des cle ?erse^>ol. I. I.
/,) Llralz. I. i5. p. 10K7.
5) Vrisson (I >. 5 46.) redet weitläufig über die ver-schiedene» Arten von Müzen und Kopsbedekungen derPerser, uud bemerkt, daß die Konige sviz zugeben-de, die übrigen Perser aber vorwärts gebogeneMmen trugen, (I^cns, l> c> ig2, pl> 2g,) Fea.