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3 (1825)
Entstehung
Seite
270
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L?o Geschichte der Kunst.

geschnitten war/^) wird wie der sogenante vierekichteRot der griechischen Weiber gewesen sein; es hattederselbe/ wie Strabo sagt/lange Ärmel/ diebis' an die Finger reicheten/ in welche sie die Händehinein fieketen. H Da aber ihren Figuren keineMäntel/ welche nach Belieben geworfen werden kön-nen/ gegeben sind/ weil diese etwa in Persien nichtüblich gewesen zu sein scheinen/ so sind die Figurenwie nach einem und eben demselben Modelle gebil-det: diejenigen/ welche man auf geschnittenen Stei-nen siehet/ sind denen an ihren Gebäuden völligÄhnlich. Der persische Männerrok (weibliche. Figu-ren finden sich nichr auf ibreu Denkmalen ^) istvielmals stufenweis in kleine Falten geleget/ undauf einem angefüyreten Steine in dem Museo des

vper. t. 2. p. 856. Polluc. Onamast. I> 7.c. iZ. 6i. durt. Iiu5. I. Z. c. Z. n..) Feg.

1) Oion^z. u-llic, ant!<^. Koni. I. Z. z>. 187.

2) I.. >?. p. >ok>7-

A) Xeno^)li. lii?;t. I. 2. c. 6.

6) Die verfischen Weiber trugen gewöhnlich zwei Kleider/wie sich schließen läßt aus Diodovus. (l. 17- Z 35.)Unter den von Bru»n lvoz-^ge e» perüe, t. 2. p >6g)mitgetheilten Denkmalen von Persevolis findet sich eineweibliche in eine Tunica mit Ärmel» gekleidete Figur,welche mit einer Huid den Saum eines Gewandes halt.Vielleicht ist dies diexurvurue, von Pollur (> 7. >Z-scgi». ö>.) und von Hesychius geuante Tu-

uica. Hesychius siihrt unter dem Worte ei-

nige Worte des Ktesias an, aus welchen er schließenwill, daß diese Kleidung den Männern und Frauen ge-meinschaftlich war. Diese umgiirteten sich mit Binden,die wie Franken gemacht waren. (Scliol inper?. >5Z.) Männer und Frauen trugen kostbareSchuhe, Halsbänder von Edelsteinen, Ohrgehänge, Arm-bänder und Ringe an den Fingern wie an den Kn»>chelii. (Lrissvn. I.c. 1.2. Z. 196.) Fea.