Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
269
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2 Buch/ 6 Kap. 26s

K. iij. Da aber unbekleidete Figuren zu bilden,wie es scheinet/ wider die Begriffe des Wohlstandesder Perser war/ und die Entblößung bei ihnen eineüble Bedeutung hatte/ ') wie den überhaupt keinPerser ohne Kleidung gesehen wurde/ welches auchvon den Arabern kan gesaget werden/ und alsovon ihren Künstlern der höchste Vorwurf der Kunst/die Bildung des Ratenden / nicht gesuchet wurde/folglich der Wurf der Gewttnder nicht die Form desRatenden nnter denselben/ wie bei den Griechen/mit znr Absicht hatte: so war eS genug/ eine beklei-dete Figur vorzustellen.

K. Die Perser werden vermuthlich in derKleidung von anderen morgenländischen Völkern nichtviel verschieden gewesen sein: diese trugen ein Un-terkleid von Leinen/ und über dasselbe einen Rokvon wollenem Zeuge; über den Rok warfen sie einenweißen Mantel: und sie liebeten geblümete Kleiderzu tragen. 5) Der Rok der Perser / welcher vierekicht

1) Oneirocr. !. i. c. 117. x. Lo.

2) I1cro6c)t. I. 1. c. L. Xenvpk. z). 665.

Z) , mceurs 177.

/^) I. i. e.

In dieser Stelle ist von den Babyloniern die Rede.Von den Persern sagt Herodotsl. i. c. 71.)/ daßsie bis zu den Zeiten des Cvrus nnd bis zur Unterjo-chung der Lvdier, mit Fetten bekleidet waren. Später-hin und besonders unter dem Xerres, als sie in dengrößten Lnrus verfielen, trugen sie Ober- und Unter-kleid von verschiedenen Farben (lleroclot. I. 9. c. Soet 62.) und hatten bunre nur Gold durchwirkte Gewän-der. (ki'isson. I. 2 Z. iL6. , tlu1. Z. 7. j). 190. zil. 29.) Fea.

5) 1. 1. e. 1^. Z ult.

Auch trugen sie Kleiderworin mancherlei Bilder vonThieren gewirkt waren, (?!osu-. InivZiii. !. 2. c. Z2.