Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
267
Einzelbild herunterladen
 

2 Buch / 5 Kap.

267

Caylus, welcher dieselben bekant gemachet hat:auf dem einen sind fünf Figuren geschnitten/ aufdem andern aber zwo/ und mit alter persischer Schriftsäulenweise unler einander gesezet. Drei dergleichenSteine besizet der Duca Caraffa Noja zu Neapel,welche ehemals in dem stoschischen Museo waren,und auf dem einen ist ebenfalls säulenweise gesezetealte Schrift. Auf diesen sowohl als auf jenenSteinen sind die Buchstaben denen / welche an Trüm-mern von Persepolis stehe»/ völlig ähnlich. Vonandern persischen Steinen habe ich in der Beschrei-bung des' stoschischeu Musei geredet/ unddenjenigen angeführet/ welchen Biauchini bekantgemachet hat. Aus Unwissenheit des Swls derpersischen Kunst sind einige Steine ohne Schrift füralte griechische Steine angesehen worden; undde Wilde hat auf einem die Fabel des' AristeaS,^)und auf einem andern einen thracischen König zusehen vermeinet. 5)

§. 12. Ausser einigen alten persischen Münzenist mir von persischen Arbeiten in Erzt nur eine ein-zige bekant/ die ein länglich vierckichter Stempel voneinem Zolle lang ist/ und sich in dem Ninseo HerrnHamiltonS befindet. ES stellet derselbe eine»»änliche Figur vor, deren Haupt sowohl als dasGesicht mit einem Helme bedeket scheinet/ und dieeinem Löwen, der sich gegen dieselbe erhebet/ einenDegen durch den Leib stoßet, welches ein gewöhn-

1) 1. Z. ^,1. ,2.

2) st Kl. 4 Abtli. t27 N.1

uiiiv. c. p. ^3^.

Die reiche russisch kaiserliche Saiiilniig geschnittene»:Steine besizt sehr merkwürdige persische Sinke/ wieaus Abgüssen derselben bekaiit ist. Me»e>vÄ Mewol>»licher heißt er Aristans/ Apollos Svhu

und Aktäons Vatrr.Zö) Oemiu. u. 66 67.