264 Geschichte der Kunst.
der Bischof Luechesi zu Girgenti besizet einigeihrer goldenen Münzen/ welche überaus selten sind.Einige in Silber haben den Kopf der Proser-pina/ und einen Pferdekopf nebst einemPalmbaum auf der Rükseite: auf andern stehet einganzes Pferd an einer Palme. ES wird ein kar-thaginiensischer Künstler/ mit Namen BoethuS/angeführet/ welcher in dem Tempel der Juno zuEliS Figuren von Elfenbein gearbeitet hatte. Vongeschnittenen Steinen sind mir nur zween Köpfe be-kant/ mit dem Namen der Person in phönizischerSchrift bezeichnet/ über welche ich in der Beschrei-bung der stoschischen geschnittenen Steinegeredet habe.
Z. 8. Von der besonderen Kleidung ihrer Figu-ren geben uns die Münzen so wenig als die Skri-benten Nachricht. Ich entsinne mich nicht/ dassman viel mehr wisse/ als daß die phönizische Klei-dung besonders lange Ärmel hatte; 5) daher diePerson eines Afrikaners in den Komödien zu Rommit solchem Roke vorgestellet wurde: 6) und manglaubet/ daß die Karthagiuienser keine Mäntel getra-gen haben. ?) GestreifeteS Zeug muß bei ihnen/ wie
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2? Von dieser lezter» Art/ weiche sich im großherzvglichmMuseo zu Florenz und im königlichen farne fischen zuNeapel befanden, sind keine im G o l z i n s. Wi n ck elma >1.z) pgusan. 1.5. r> >7.
Das von Pausanias erwähnte Kunstwerk war einnaktes stzendes Kind von Erzt und vergoldet. Mever-^ Kl. t Abth. ?!um, 42 — 4Z.1ö) I^nnius L.. I.7. c. 12.
6) LcaliA. ?oet. I. 1. c. iZ. ^1. 21.
7) Lalmas. p. 66.
ßalmasius beweiset vielmehr, daß die Ni<intel seh»-