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3 (1825)
Entstehung
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262
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«62 Geschichte der Kunst.

merken ist/ daß AppianuS von ionischen Gäu-len am Arsenale im Hafen zu Karthago Meldungthut, i) Mit den Hetruriern hatten die Phöniziernoch größere Gemeinschaft/ und jene waren unterandern mit den Karthaginicnsern verbunden/ da diesezur See vom Könige Hiero zu SyrakuS geschlagenwurden. 2)

§. 6. Bei jenem sowohl als bei diesem Volkesind die geflügelten Gottheiten gemein; doch sind diephönizischen Gottheiten vielmehr nach ägyptischerArt geflügelt/ das ist: mit Flügeln/ die an denHüften angeleget sind/ und von da bis auf dieFüße die Figuren überschatten/ wie wir auf Münzender Insel Malta sehe»/ welche die Karthaginienserbesaßen; 4) so daß es scheinen könte/ die Phönizierhätten von den Ägyptern gelernet. Die karthaginien-sischen Künstler aber können nachher auch durch diegriechischen Werke der Knnst/ die sie aus Sicilienwegfuhreten/ erleuchtet sein; diese ließ Sei pronach der Eroberung von Karthago wiederum zurük-schiken. 5)

§. 7. Von Werken der phönizischen Kunst aberist uns nichts übrig geblieben / als karthaginiensischeMünzen/ die in Spanien/ auf der Insel Maltaund in Sicilien gepräget worden. 6) Von der er-sten Art Münzen befinden sich zchen Stüke von der

1) Oe kello pun'ico. x. 67.

2) HerolZot. I. 6. c. 17.

Z) p.-n'utü, numisrn. lad. 13g. num. z.3.^. 6.

schreib, d. ge schnitt. Steine:c. VorredetI^iv. I.21. e. 20. n. Üi.

L) lZe Iiello xunico, 33.

6) Passeri t. 1. p. 21.) meldet, daß sich

in Sicilien Basen mit phönizischen Charaktcv e n, aber ohne Gemälde, finden. F e a.