2 Buch, 5 Kap. 261
Tempeln waren vergoldete Statuen, wie ein Apollozu Karthago war; l) ja man redet von goldenen Säu-len/ und von Statuen von Smaragd. 2) LiviuSmeldet von einem silbernen Schilde von hundertund dreissig Pfund, auf welchem das Bildniß desAsdrubals, eines Bruders des Hannibals, gear-beitet war; es war derselbe im Capitolio ausge-hänget.
§. 5. Ihr Handel ging durch alle Welt, undes werden die Arbeiten ihrer Künstler allenthalbenumher gefuhret worden sein. Selbst in Griechenlandauf den Inseln, welche die Phönizier in den älte-sten Zeiten besaßen, hatten sie Tempel gebauet: aufder Insel ThasoS den Tempel desjenigen Herku-les,^) welcher noch älter war, als der griechischeHerkules. ES wäre daher wahrscheinlich, daß diePhönizier, welche unter den Griechen die Wissen-schaften eingeführet, 5) auch die Künste, die beiihnen zeitiger mußten geblühet haben, in Griechen-land gepflanzet hätten, wen andere oben gegebeneNachrichten damit bestehen könten. Besonders zu
Stadt, welche Bvrsa hieß, der am meisten befestigtewar, Meyer.
1) ilc bello xilllllc, p. 7g.
2) Nach Herodotus (1.2. c. 44.) waren i>» Tempel desHerkules zu Turus zwei Säule», keine Statue»,die eine von Gold, die andere von Smaragd, vonwelcher leztern aber schon Theo pH rast cä<- lüpid, x.Zg4>) und Plinius (I, Z7. c, 5. scct. >g.) Nluthma»ßen, daß ste nicht von ächtem Smaragd, sondernvon Plasma di Smeraldo gewesen, welcher, sich ansder Insel Chios sand. Fe a.
3) I.. 25. c. 24. n. Zg.lleroilol. I.2. c. 44,
2) I. !>> c. 2ä.