Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
250
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Geschichte der Kunst.

Villa Albani/ und ist etwa anderthalb Palmenhoch. Dieser seltene Stein wird insgemein für dieMutter des Smaragds gehalten/ das ist: dieHülle/ worin derselbe verschlossen liegen soll; cSist aber derselbe weit härter als aller Smaragd/welches umgekehret sei» sollte. Den eS pfleget sichmit Steinen wie mit Fruchten zu verhalten, derenSchale weicher ist als dasjenige / was dieselbe ein-schließet. Unterdessen findet sich auch hievon dasGegentheil/ indem eS grofie Feuersteine gibt/ dieversteinerte Muscheln/ und also eine weichere Ma-terie/ umgeben. Aus diesem seltenen Steine siehetman auch einige Tischblcitter zusammengesezet imPalaste Corsini. >)

t) Plasma di Smeraldo ist nach Lessing sBriefeantignar. Inhalts, 25 Br.) nichts anderes als deroder die der Alte». Winekel-

»«ans Erklärung, daß es die Sm a r a g dm II t te r sei,ist durch die Erfahrung widerlegt, indeni niemals Sma-ragde darin gesunden worden. Es läßt sich übrigens schwerbestimmen, was Winckelman unter ieinem P l a sin adi Smeraldo verstehe. Ein Kenner hat die an-geführten Tifchblätter genau untersucht, und gesun-den, daß sie anS zwei zusammengelegten/ durchsichtigenPlatten von gypsartigem Marienglase, oder seinem durch-sichtigem Alabaster bestehen, iu deren Zwischcnräume einegriine Masse oder Kntt gebracht ist. Die Ränder sindso wohl verwahrt und eingefaßt, daß man den Betrugnicht leicht entdekt. Esche »bürg.

Ausser den von Winckelmaii erwähnte» ägyptischenSteinen, werden in den alten Autoren noch andereangeführt, (^ui)v^!us tie anti^. Hierin, z?, ZZ.) NachPtolemäus (I. 4. c. 5.) bricht auf dem Gebir-ge des ägyptischen, von den Ichthyophagen bewohn-ten Arabiens nicht blos Alabaster, Porphyr undBasalt, sondern auch schwarzer Marmor, undnoch eine andere Art, troi scher genant (Ucrviwl.