Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
249
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2 Buch, i Kap.

2-5S

Man Palombino nennet/ welches in dem heren-lanischen Mnseo verwahret wird/ weil alle inänlicheStatuen der Ägypter ein glattes Kin zeige»/ undweil dieser Bart nach Art des Bartes an griechi-schen Hermen geleget ist. ">) Auch von schwar-zem Marmor hat man ein Stük von einem Obe-lisk gesunden. Aus Nosso antico ist in derVilla Albani der Obertheil einer großen Statue;dieselbe aber ist/ wie der Styl zeiget/ vermuthlichunter dem Kaiser Hadriano gemachet/ in dessenVilla zu Tivoli dieses' Stiik entdeket worden.

K. 20. Aus Plasma di Smeraldo ist nureine einzige kleine sizende Figur bekant/ deren So-kel sowohl als die Hintere Säule mit Hieroglyphenbezeichnet ist. 2) Es befindet sich dieselbe in der

t) Man vergleiche jedoch Herodotus II. 36. Siebelis.

2) Bei der florentinische» Gemnicnsamluttg wird ein«Maske/ oder deutlicher zu rede»/ ein Gesicht ausbe-wahrt, welches vo» altägyptischer Arbeit zu sein scheint;es ist beinahe in Lebensgroße und besteht aus einem sehrharte»/ dem Chryfovras sast ähnlichen Steine/ doch Vonetwas schwächer»! Glänze und einer matte»/ zum Lauch-grün gehende» Farbe. Die Auge» st»d eingesezt und be-stehe» aus Schmelz/ womit das Weiß und der Ster»wirklicher Auge» nachgeahmt ist. Meyer.

Der berühmte P eir e sc gedenket i» einem seiner un-gedruktcn Briefe an Menetrier von t6Z2, welchesich in der Bibliothek des Herrn Cardinals »Albani be-finde»/ zweier wie M»mien gestalteter Werke, vo» wel-chem das eine von Probierstein war/ das andere von ei-nem weissen und etwas weichere» Stei»e als der Mar-mor. Diese waren hinterwärts hohl / so daß es Dekelauf Särge» balfamirter Körper gewesen zu sein scheine».Beide Stüke waren voller Hieroglyphen. Es waren die-selben aus Ägypten »ach Marseille gebracht/ und derKaufmaii/ den, sie gehörete»/ forderte tausend siittfhundertPistole» dafür. Winckelmaii.