Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
247
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2 Buch, 4 Kap. 2^7

zcm und gelblichem Marmor/ deren die Reisebeschrei-bcr dieses Landes gedenken. Mit weisscm Marmorsind die langen und engen Gänge der größten Py-ramide bekleidet/ welches ohne Zweifel kein pa-ri scher Marmor ist/ wie sich PliniuS hat berich-ten lassen. Auch noch izo siehet man daselbst voneinem gelblichen Marmor Stiike von Obelisken /von Statuen und Sphinxe/ von welchen der einezwei und zwanzig Fuß in der Länge hat/ ia kolos-' salische Statuen von weisscm Marmor. Doch binich über ägyptische Bildwerke von weissem Marmorin Rom/ ohngeachtet des angeführeten erhoben gear-beiteten Kopfs am Campidogliv/ welcher vielleichtnur- eine Nachahmung des alten ägyptischen StylShätte scheinen können/ (da derselbe zu hoch stehet/um eine genaue Untersuchung anzustellen) langezweifelhaft geblieben. Diesen Zweifel aber bat mirein Stttk von einer wahrhaftig ägyptischen Statuein weisscm Marmor benommen/ welches mit Hie-roglyphen bezeichnet ist/ und sich bei einem Stein-mezeu im Campo Vaccino beffndet. Sonderlich aberbin ich von der ägyptischen Künstlerarbeit in diesemMarmor überzeuget worden durch zerbrochene Tafelnaus diesem Steine in dem Mnseo des Collegii Ro-mani/ die eine erhobene Arbeit zeigen/ aber nachägyptischer Art/ das ist/ welche erhoben ist / abernicht über der Oberfläche des Marmors hervorstehet:oder um mich deutlicher auszudrüken/ deren erhobene

t) worden, vo^SAe I. I?. 7Z.

2) 1^. Z6. c. l3. sect. zg. u. 2.

Plinius redet in dieser Stelle nicht von den Py-ramide», sondern vom Lab»rinthc, wie auch H e>r 0 d 0 tus. 2, c, 4S.) F e a.

z) ilcscr. »s tke Last, t. I. x. >Z. gZ. 21. zz.