Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
246
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2^6 Geschichte der Kunst.

bemerket werden, so daß ich versichert bin, es habenniemals weder Maler noch Färber dieselben hervor-gebracht: und die Mischung dieser Farben muß wun-derbar scheinen in den Augen derjenige«/ die auf-merksame Betrachter der Zeugungen der Natur sind.Der Sturz vorhergedachter Statne stellet einensizenden gefangenen König vor/ ') welcher nach Artbarbarischer Volker bekleidet ist/ und es fehlet hierNichtS/ als die äusseren Theile/ der Kopf und dieHände/ die vermuthlich von weissem Marmor waren.Diese Statue hat der Herr Cardinal AlexanderAlbani in einem besonderen kleinen Gebäude seinerVilla aufgestellet / welches mit anderen Werken voneben dem Steine gezieret ist. Auf beiden Seitender Starue ste'et eine Säule/ und vor derselbeneine große runde Schale von zehen Palmen imDurchschnitte/ ans eben dem Steine. Ausser diesenStiiken siehet man in der Kathedralkirche zu Ca p uaeine alte Badewanne/ anS eben derselben Breccia/die izo anstatt des TaufsteineS dienet.

ß. >S. Daß ausser dem Granite / dem Porphyr unddem Alabaster in Ägypten auch verschiedene Artenvon Marmor gebrochen worden/ beweisen viele da-selbst übrig gebliebenen Werke von weissem/ schwär«

lVei Fea t. i. t->v. >3.12) Aus Breccia gialla ist die i^bei Fea Lg. abge-bildetes etwas weniger als einen römischen Palm hohe,obere Halste eines äg»vtischcn Priesters/ im Museo Pio-C l e m enti n o; und ebendaselbst befindet sich auch eineandere stehende kleine Figur/ ungefähr einen Palm hoch/aus einem rörhlichen äg»vtische» Steine, welche wahr-scheinlich einen ägvvtischeu Vakclius vorstellt, und demvon Caylus mitgetheilte» ähnlich ist. <!i^cneil >1l. Z. L^zpt. pl, 4. n i t. <>. pl. g. ,1. Z.)

Die seltene Zierlichkeit der Arbeit läßt schließen, daß sieaus den Zellen der Griechen ist. F ca.