2 Buch/ 4 Kap.
z. 18. Dieser Stein ist ;u bemerken/ obgleichdavon nur ein einziger Sturz einer Statue übrigist. ES ist derselbe eine Zusammensezung von un-zähligen anderen Arten, und unter andern vonStliken Porphyr beiderlei Farbe/ welches mich ver-anlasset zu glauben / daß derselbe in Ägypten ge-brochen worden. ES wurde dieser Stein unter demgenerischen italiänischen Worte Breceia begriffen/welches Wort weder die Crufea/ noch der elende flo-rentinische Scribent Baldin ucei erklären/ wie hierund dort hätte geschehen sollen. Wir nennen Brec-eia einen Stein/ der wie aus vielen zerbrochenenStüken anderer Steine bestehet/ und dieses ist/wie Menage richtig bemerket/^) der Grund vondessen Benennung/ welche derselbe von dem deutschenWorte brechen herleitet. Da nun ägyptische Stei-ne in der Bildung dieser Breceia sich vor andernhcrvorthuit/ so habe ich geglaubet/ man miiße dersel-ben den Namen einerägyptischen Breeeia beilegen.Die Hauptfarbe dieses Steins ist die grüne, vonwelcher hier unendliche Stufen und Abweichungen
auch noch einen schwarzen/ au§ welchem eine Schaleim Museo Pio-Element!no, und, wie einige glau-ben, auch die Urne unter dem Hauptaltare der Kirche S.Nicolo in C a r c e r e, gearbeitet ist. Vorzüglich merk-würdig ist die sogenante P orp hyr-Nr e c ci >i sporstcloI-i-cccialo) an einer sehr seltne» Säule von ohngesährzwei Palm iin Durchmesser und els Paln, in der Höhe.Der Grund ist violetsarbig oder vielmehr roth; diegroßen und wohl unterschiedenen Fleken stnd roth,schwarz und grünlich, und spielen sast in alle bis jezo amPorphyr bemerkten Farbe». Lange stand diese Säule un-erkaüt und veruachläßigt a» der Tiber beim Ponterotto zu Rom, und ist erst seit einigen Jahren in daiMu<eum Pio-Clem entinuin gekommen. Fea.
i) Origlne >Ie la langue italicune v. F,ic/a.