2 Buch/ 4 Kap.
239
solcher Könige findet man in der Villa Borghese/und zween andere in der Villa MedieiS. Aus ebendieser Zeit ist eine sizende weibliche Figur in demPalaste Farnese/ deren Kopf und Hände/ welcheschlecht sind/ aus Erzt von Guglielmo dellaPorta gemachet zu sein scheinen. Das Obertheileiner geharnischten Statue/ im Palaste Farne se/ist in Nom gearbeitet; den es wurde/ wie es izoist, nicht völlig geendiget/ im Campo Marzo gefun-den/ wie Pirro Ligorio, in seinen Handschriftenin der vatikanischen-Bibliothek/ berichtet. Von hö-herer Zeit und Kunst sind: eine Pallas in derVilla MedieiS; die schöne sogenaiite In n o in derVilla Borghese mit dem unnachahmlichen Gewän-de/ welche beide Kopf/ Hände und Fiiße von Mar-mor habeN; und ein Sturz von einer bekleidetenGöttin am Aufgange zum Campidogl-o; und diesekönnen vielleicht Werke griechischer Künstler in Ägyp-ten sein/ wie am gehörigen Orte soll gezeiget werden.Von den ältesten ägyptischen Figuren aus Prophyrist zu unsern Zeicen nur eine einzige mit dem Kopfeeines chimärischen Thieres bekant/ welche aberaus Nom nach Sicilien gegangen ist. Hn dem La-byrinthe zu Theben waren Etatuen aus diesemSteine.
i) Lrc.ive, <Zes>!r, des
Visconti ?in-Olem, l, 6, p, 7?,) widersprich!
WinckelmanS ?lnaabe von Provh»rstatuen aus denZeiten der Ptolcmäer/ und behauptet/ man könnekeines der noch vorhandenen Kunstwerke mit Wahrschein-lichkeit in jene Zeit hinausrnke»; ia es scheine soqar/ dieAlten hätten vor der Regirung des Kaisers Claudiusnicht anaesanlieii/ sich dieser überaus harten Steinart zubedienen. Ans den von ihm angcsnlirtcn Stellen alterAutoren wird aber dieses noch immer nicht aanz klar?und wen nach dem Augenschein an den vorhandene» Kunst-