Druckschrift 
3 (1825)
Entstehung
Seite
238
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238 Geschichte der Kunst.

bien gebrochen wird/ (und von welchem Steine/ wieHerr Assemanni, CustoS der vaticanischen Biblio-thek versichert/ zwischen dem rothen Meere und demBerge Sinai große Gebirge sind/) sind entwederals Werke anzusehen, die unter den Ptolemtternvon griechischen Künstlern in Ägypten gearbeitet wor-den / wie ich künftig anführen werde; oder eS sinddieselben zu der Zeit der römischen Kaiser gemachet!den die mehresten von diesen stellen gefangene Königevor/ mit deren Statnen die Triumphbögen und an-dere öffentliche Werke gezieret wurden. Zween

rikas östlich von Ägypten gegen das rothe Meer liegeinden Provinz zu reden, welche die alten und neuernAutoren auf gleiche Weise Arabien nennen. (Ue-rollot. I. 2. c. L. Hlralz. I. 17. p. 11 55». l^Iii!. 1.5. y.sect. — 12. prillgJux. Oxvnieii. p. io3.)

Dieses Land gränzte a» Ägypten und hieß deßbalb dasägyptische Arabien, nach dein Ptolemäns ll,4. c. S.), der noch hinzusügt, daß da ein Gebirg sei,woraus »lan Porphyr ziehe. Also aus diesem Grunde,und weil die Porphyrgrube gegen Sberägypten oder The«dais und gegen Äthiopien hin gelegen war, sagten diealten Autoren daß sich dieser genante Stein in Ägyp-ten, Thebais und Äthiovien sand. !. Z6. c. 7. scct.11. Z^usll» Hi5t. I. ö. «ls; ?2l:estiii. c. L.p. 420. öi«lon. c^ini. 6. puril'A)'!'. niajor. v.Z4. Paul. öüciiüiii'. 6eücript. 8. Lopliis:, 1. v.2.;5. s>. 5in. P2rt. 2. V. 5o6. p. 5l5.) ?llle diese per«schiedenen ?iutoren reden, wie man leicht sieht, voneinem und demselben Steinbruche, übrigens nentZlristi-des diesen Porphyrbruch als einen sehr berühmten, weh!"man Verbrecher schike, um daselbst zu arbeiten; und nachEusebius wurden auch die Christen dabin geschikt. Fea>

1) Im Museo Nani zu Venedig ist die obere Halsteeiner Statne, aber ohne Arme, welche einen Priestervorstellt, mit einer Haube aus dem Kopse. Sie ist dreiund drei Viertel römische Palm hvch^ und scheint ägyptischeArbeit. Fea.