236 Geschichte der Kunst.
welche zu Cornelius NepoS Zeiten die größtenwaren / die man damals gesehen hatte. Eines derschönsten solcher langen Gefäße besizet der Prinz Al-tieri/ welcher eS vor einigen Jahren beim Nach-graben in dessen Villa bei Albano fand. Das größ-te Gefäß von Alabaster/ aber nicht von der Formeiner Amphora/ sondern in der Gestalt einer B i r-n e / auch nicht von Onyxalabaster / sondern viel-mehr von der ersteren weißlichern Art/ befindet sichin der Villa Borghese/ und dienete zur Verwah-rung der Asche/ wie folgende Inschrift auf demselbenanzeiget:
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Diese Inschrift ist wenigstens in dem grntcr-sche» Werke nicht befindlich. Derjenige/ dessen Aschedieses prächtige Gesäß enthielt/ kan kein anderersein/ als der Sohn des berüchtigten Publins Clo-dius oder ClaudiuS/ welches man in dem Ge-schlechtSregister des cl aud ini schen Hauses nachsu-chen kan. >)
§. 12. Von Porphyr finden fich zwo Arten,der rothe, vom PliniuS Pyropöcilon ge-nant/^) und der grünliche/ welcher der seltensteund zuweilen wie mit Golde besprizet ist/ welchesPliniuS von dem thebanischen Steine sa«
al Corso zu Rom, nicht weit vom Mausoleum des Au-gust us< gesunden worden. Es ist in das MuseumPi o - Cl e m enti n um gekommen. Fea.
>) in l'iix r. c. 2.
L) 1^. Z"). c. Ä'». ^Z.
Eben diesen Stein »ent Plinius (>. ZK. c. S.