2 Buch, 4 Kap. 236
teil/ welcher weißlich ist, und noch weissere geschlan-gelt«: und wellenförmige Adern oder Lagen hat, istnicht zu verwechseln mit einem andern Alabaster,der ebenfalls bei Theben in Ägypten, und bei Da-maskus in Syrien, gebrochen wurde, und vomPli-niuS Onyx (nicht der Edelstein dieses Namens)genennet wird,^) und anfänglich zu Prachtgcfäßeu,in der folgenden Zeit aber auch zu Säulen dienete.Dieser Alabaster scheinet derjenige zu sein, dessen La-gen dem Agathonyx in gewisser Maße ähnlichsind, daher derselbe vielleicht also benennet worden.Von dieser Art kostbarer Gefäße finden sich verschie-dene in mancherlei Größe in der Villa des HerrnCardinals Alexander Albani, deren einige dieGröße einer Amphora haben können.^) PliniuSnennet ein Gesäß von dieser Form vus air>i>Ilor->I<-,2)
(S> 2i?>) gearbeitet / den man snr sehr alt »nd Viel-,leicht aus der Zeit des ersten St»ls der Kunst haltenmuß. Daß es ei» Kanopus gewesen, steht man a»dem inwendigen leeren Raume, welcher die Vase bildete,wovon nur ein kleines Stiik erhalten ist. F e a.
2) Der Autor wollte vielleicht sagen, daß diese Vasendie Gestalt der Amphora haben, da ste nicht gar zweiPalm hoch sind und ihnen alco viel an der Größe einerAmphora sehlt, welches eines der größte» Maße bei denalten Römern war. Fea.
In dieser Stelle redet Plinius von einem Gesäßeaus Krystall. Des von, Cornelius Nepos hochge-schäzten vas ->i»pl>vr->lt! aus Alabaster gedenkt er ebenfalls.(I,. 36. c, 7. «cct. 12.). Das größte Gefäß aus orien-talischen, Alabaster, von der im Plinius (>. 36. c. S.üect. 12.) erwähnten Gattung, ist das ohngesähr sechsPalm hohe (die Basts eingerechnet), welches vor einigenJahren unter einem Hause bei d.r Kirche S. Carlo